Münster

Münster: 4,5 Millionen Euro für die Batterieforschung

Münster - Die Erforschung leistungsfähiger und nachhaltiger Batterien gewinnt weltweit an Bedeutung – sei es für Elektrofahrzeuge, die Energiewende oder das Recycling wertvoller Rohstoffe. Nun hat Regierungspräsident Andreas Bothe im Schloss Münster einen Förderbescheid über rund 4,5 Millionen Euro an Professor Dr. Johannes Wessels, Rektor der Universität Münster, übergeben.

Prof. Dr. Martin Winter (Wissenschaftliche Leitung des MEET Batterieforschungszentrums), Philipp Esser (Dezernent der Bezirksregierung Münster), Regierungspräsident Andreas Bothe, Dr. Adrienne Hammerschmidt (MEET Batterieforschungszentrum), Dr. Falko Schappacher (MEET Batterieforschungszentrum), Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels, Dr. Simon Wiemers-Meyer (MEET Batterieforschungszentrum) (v.l.). Foto: Uni MS - Brigitte Heeke

Anzeige

Mit dem Geld unterstützt die Bezirksregierung das Projekt „AUForPro – Analytik zur Unterstützung der Lithium-Ionen-Batterie-Forschung, -Produktion und des -Recyclings“, das am MEET Batterieforschungszentrum der Universität Münster umgesetzt wird, wie es in einer Mitteilung heißt.

Die Förderung ist Teil des Programms „Forschungsinfrastrukturen.NRW“. Das MEET wird mit dem Geld drei moderne Analysegeräte anschaffen. Hiermit wird das Institut gezielt die Forschung, die industrielle Produktion und das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien unterstützen.
 
„Die Batterieforschung in Münster hat eine bundes- und europaweite Strahlkraft. Mit dieser Förderung stärken wir die wissenschaftliche Infrastruktur der Batterieforschung, sichern den Forschungsstandort und leisten einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Energiezukunft,“ betonte Regierungspräsident Bothe bei der Übergabe.
 
„Wir sind dankbar, weil die Bezirksregierung damit gleichzeitig die Energiewende und den Standort Münster unterstützt“, hob Johannes Wessels hervor. Mit dem MEET, dem angrenzenden Helmholtz-Institut und der Fraunhofer-Einrichtung „Forschungsfertigung Batteriezelle FFB“ in Münster-Amelsbüren habe sich Münster zu einem der europaweit führenden „hotspots“ für eine der wichtigsten Zukunftstechnologien entwickelt. Entsprechend wichtig sei die lokale und regionale Unterstützung, wie in diesem Fall die der Bezirksregierung. Die bisherigen Erfolge seien ermutigend: „Neben dem Ziel einer klimaneutralen Gesellschaft geht es auch darum, Europa im weltweiten Wettbewerb zu stärken.“
 
Die Gesamtausgaben für das Vorhaben belaufen sich auf knapp 5 Millionen Euro, von denen die Europäische Union und das Land NRW 90 Prozent übernehmen.


 

Artikel teilen
Podcast

Starke Gäste – starke Gespräche

Spannende Gespräche mit interessanten Menschen zu relevanten Themen, die nicht nur die Wirtschaftstreibenden im Münsterland und dem südwestlichen Niedersachsen bewegen – das und einiges mehr gibt es alle 14 Tage mit dem Wirtschaft aktuell-Podcast aufs Ohr.

jetzt anhören


Neuigkeiten
aus der Region