Münster

Netzwerk Gesundheitswirtschaft Münsterland: Dr. Cathrin Dierkes übernimmt Co-Geschäftsführung

Münster – Dr. Cathrin Dierkes hat die Position als Co-Geschäftsführerin des Netzwerks Gesundheitswirtschaft Münsterland übernommen. Mit ihrer wissenschaftlichen Ausbildung, ihrer langjährigen Erfahrung in der Leitung eines Branchennetzwerks und ihrer Tätigkeit im Projektmanagement der Gesundheitswirtschaft bringe sie umfassende Kompetenzen für die weitere Entwicklung des Netzwerks mit, heißt es in einer Pressemeldung des Netzwerks.

Dr. Cathrin Dierkes und Dr. Kathleen Spring, beide Geschäftsführerinnen des Netzwerks Gesundheitswirtschaft Münsterland e.V.. Foto: Netzwerks Gesundheitswirtschaft Münsterland e.V.

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Das Netzwerk Gesundheitswirtschaft Münsterland will Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Versorgung und weiteren Bereichen der regionalen Gesundheitswirtschaft zusammenbringen. Im Mittelpunkt stehen der fachliche Austausch, die Anbahnung von Kooperationen und die Unterstützung innovativer Projekte. 
Als Co-Geschäftsführerin soll Dierkes daran mitwirken, bestehende Verbindungen zu stärken, neue Partnerschaften aufzubauen und die Sichtbarkeit des Münsterlandes als leistungsfähigen Gesundheitsstandort weiter auszubauen. „Das Münsterland verfügt über eine beeindruckende Vielfalt an Wissen, Ideen und unternehmerischer Stärke. Meine Aufgabe sehe ich darin, diese Potenziale noch enger miteinander zu verknüpfen und aus guten Kontakten konkrete Kooperationen entstehen zu lassen. Ein erfolgreiches Netzwerk macht Kompetenzen sichtbar, schafft Vertrauen und hilft dabei, innovative Lösungen schneller auf den Weg zu bringen“, so Dierkes. 

Gemeinsam mit der bestehenden Geschäftsführung Dr. Kathleen Spring und den Partnern des Netzwerks will sie künftig daran arbeiten, neue Themenfelder zu erschließen, den Wissenstransfer zu fördern und die regionale Gesundheitswirtschaft nachhaltig zu stärken. 

Dierkes studierte Biowissenschaften sowie Molekulare Biomedizin an der Universität Münster. Anschließend promovierte sie am Max-Planck-Institut in Münster. Durch ihren naturwissenschaftlichen Werdegang verfüge sie über ein fundiertes Verständnis biologischer und biomedizinischer Zusammenhänge, heißt es. Zugleich sei sie mit den besonderen Anforderungen vertraut, die mit der Überführung wissenschaftlicher Erkenntnisse in innovative Produkte, Verfahren und Versorgungsansätze verbunden sind. 
Seit 2020 ist Dierkes Geschäftsführerin des Life Science Netzwerk BioIndustry e.V. In dieser Funktion verantwortet sie unter anderem die strategische Weiterentwicklung des Vereins durch Projekte, die Vernetzung von Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und weiteren Partnern sowie die Initiierung und Begleitung gemeinsamer Aktivitäten. Dabei konnte sie bereits Erfahrungen an der Schnittstelle von Wissenschaft, Wirtschaft und Technologietransfer sammeln. 

Kenntnisse über regionale Innovationsstrukturen

Von 2024 bis zu ihrem Wechsel in die neue Position war sie zudem im Projektmanagement bei MedEcon Ruhr, dem Netzwerk für Gesundheitswirtschaft im Ruhrgebiet, tätig. Dort begleitete sie Projekte und Kooperationen innerhalb der Gesundheitswirtschaft und vertiefte ihre Kenntnisse regionaler Innovationsstrukturen. 

„Innovationen brauchen Menschen mit unterschiedlichen Kompetenzen, die ihr Wissen teilen, voneinander lernen und gemeinsam neue Ideen in die Anwendung bringen. Starke Netzwerke schaffen dafür den notwendigen Raum und bringen genau die Partner zusammen, die sich gegenseitig ergänzen. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit den Mitgliedern und Partnern des Netzwerks neue Impulse für die Gesundheitswirtschaft im Münsterland zu setzen“, erklärt Dierkes. 

Im Netzwerk Gesundheitswirtschaft Münsterland engagieren sich mittlerweile über 50 Akteurinnen und Akteure aus Unternehmen, Wirtschaft, Wissenschaft, Gesundheitsversorgung und weiteren Institutionen. Es fördert den Austausch zwischen den verschiedenen Bereichen der Gesundheitswirtschaft, unterstützt Kooperationen und bietet eine Plattform für innovative Ideen und gemeinsame Projekte. Ziel ist es, die Kompetenzen der Region sichtbar zu machen, Synergien zu schaffen und das Münsterland als zukunftsfähigen Gesundheitsstandort weiterzuentwickeln. 

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