Münster

Westfalen-Gruppe setzt in Münster sichtbares Zeichen gegen Ausgrenzung

Münster - In vielen deutschen Städten stehen sie bereits und jetzt auch in Münster – Bänke gegen Ausgrenzung und Rassismus. Anders als bei einer normalen Bank fehlt auf der rechten Seite ein Stück Sitzfläche. Darüber steht der Slogan „Kein Platz für Ausgrenzung“. Die Westfalen-Gruppe hat nun an der Tankstelle an der Steinfurter Straße in Münster eine solche Bank aufgestellt, um ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung zu setzen.

Setzen mit der Bank gegen Ausgrenzung ein gemeinsames Zeichen: Sandra Schütte (Mitglied der Westfalen-Geschäftsleitung), Jörg Binding (Pächter der Westfalen-Tankstelle Steinfurter Straße 166, Münster) und Henrike Koch (Westfalen-Diversity-Team). Foto: Westfalen AG

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In den vergangenen Monaten hatte das Münsteraner Unternehmen bereits an zahlreichen Westfalen-Standorten im In- und Ausland diese Art von Bänken auf den eigenen Werksgeländen aufgestellt, unter anderem in Münster-Gelmer, Hörstel, Krefeld, Siegen sowie in der Schweiz und Österreich. Insgesamt sollen 14 Standorte ausgerüstet werden. Die Bank an der Steinfurter Straße ist die erste, die öffentlich im Stadtbild zu sehen ist.
 
„Ausgrenzung und Rassismus haben in unserer Demokratie und natürlich auch in unserem Unternehmen keinen Platz“, sagt Sandra Schütte, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiterin des Bereichs Mobility bei der Westfalen-Gruppe. „Westfalen gehört zu den Unterzeichnern der Charta der Vielfalt, womit wir uns aktiv gegen jede Form von Diskriminierung stellen. Mit der Aufstellung der Bank setzen wir nun auch an der Tankstelle ein Zeichen und zeigen unsere Haltung.
 
Ins Leben gerufen hatte die Aktion das Diversity-Team des Unternehmens. Auch Tankstellenpächter Jörg Binding sei begeistert von dem besonderen Sitzmöbel, heißt es in der Unternehmensmitteilung: „Sie ist ein echter Hingucker. In unserem Tankstellen-Team arbeiten die unterschiedlichsten Menschen und auch unsere Kundinnen und Kunden sind verschieden. Wichtig ist, dass wir allen mit dem gleichen Respekt begegnen.“

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