„Wir legen heute einen Grundstein für eine moderne Ausbildung und die Fachkräftesicherung, für unsere Betriebe und die Zukunft des Handwerks in der Region“, erklärte Nünemann in seiner Ansprache. Insgesamt rund 11,5 Millionen Euro investiert die Handwerkskammer in das neue Gebäude, darunter neben der Förderung durch Bund und Land auch 4,7 Millionen Euro Eigenmittel. Nünemann dankte allen beteiligten Firmen und Mitarbeitenden und betonte die Bedeutung von Investitionen in die berufliche Bildung: „Letztlich investieren wir hier nicht nur in Beton, Werkstätten und Maschinen. Wir investieren in Menschen: in Auszubildende, Gesellinnen und Gesellen, Meisterinnen und Meister und damit in die Fachkräfte, die unsere Betriebe morgen brauchen.“
Als Vertreterin des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend dankte die parlamentarische Staatssekretärin Mareike Wulf (CDU) der Handwerkskammer für ihren Einsatz in der Ausbildung neuer Fachkräfte. „Ich freue mich, dass wir in der Berufsbildung mit so starken Partnern an einem Strang ziehen können“, so Wulf in ihrer Ansprache. Gemeinsam mit Nünemann verankerte sie eine Zeitkapsel im Grundstein des Gebäudes, in der Andenken an das aktuelle Jahr festgehalten sind.
Bundesweit anerkanntes Kompetenzzentrum
In dem neuen Gebäude sollen Lehrgänge der überbetrieblichen Ausbildung in den beiden Gewerken stattfinden und Kurse der Aus- und Weiterbildung durchgeführt werden, darunter Angebote aus der Meisterschule. Während der Legung des Grundsteins wurde das BTZ der HWK vom Bundesinstitut für Berufsbildung als Kompetenzzentrum für Steuerungs-, Regelungs- und Messtechnik in Land- und Baumaschinen ausgezeichnet. „Diese bundesweit einmalige Zertifizierung weist das Bildungszentrum als herausragenden Schulungsstandort in der besagten Fachrichtung aus“, betont das BTZ in einer Pressemitteilung.