Landkreis Osnabrück

Hellmann und MAS Holdings eröffnen Logistikzentrum in Sri Lanka

Osnabrück/Kimbulapitiya - Das Joint Venture von Hellmann Worldwide Logistics und MAS Holdings investiert in ein neues, maßgeschneidertes Kontraktlogistik-Lager in Sri Lanka. Die über 8.000 Quadratmeter große Anlage nahe dem Flughafen Colombo soll als zentraler Hub für den weltweiten Handel dienen und setzt zudem auf nachhaltige Solarenergie.

Grundsteinlegung in Kimbulapitiya, Sri Lanka: Von links Kamal Boyagama (HMSC), Patrick Grzywa, (Hellmann IMEA), Shakthi Ranatunge (MAS Holdings), Ahamed Rahman, (Hellmann Sri Lanka), Jehan Mutaliph (MAS Holdings). Foto: Hellmann

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Die Hellmann MAS Supply Chain (HMSC) – ein seit 2018 bestehendes Joint Venture aus Hellmann Worldwide Logistics und MAS Holdings – investiert in den Ausbau ihrer Infrastruktur. In Kimbulapitiya (Sri Lanka) entsteht ein neues Kontraktlogistik-Lager für die Fashion-Industrie. Strategisch günstig im Distrikt Gampaha in der Westprovinz gelegen, befindet sich die Anlage nur sechs Kilometer vom internationalen Flughafen Bandaranaike (CMB) entfernt, wie es in einer Mitteilung heißt.

Für Hellmann sei das Projekt ein zentraler Baustein der globalen Wachstumsstrategie „Forward2030“, in der das Fashion-Segment als Treiber für den internationalen Netzwerkausbau fungiert. MAS Holdings festige mit der Investition seine Position als größtes Apparel-Tech-Unternehmen in Südasien.

Drehscheibe für den globalen Handel

Durch die geografische Lage Sri Lankas biete der neue Standort nach Unternehmensangaben eine optimale Anbindung als Schnittstelle zwischen Asien, Afrika und Europa. Das Logistikzentrum ist speziell auf die komplexen Anforderungen internationaler Fashion-Lieferketten ausgelegt. Auf einer Fläche von mehr als 8.000 Quadratmetern verfügt die Anlage unter anderem über getrennte Klima- und Feuchtigkeitszonen, um Textilien und Bekleidung fachgerecht zu lagern.

Auch das Thema Nachhaltigkeit steht im Fokus: Eine großflächige Photovoltaikanlage auf dem Hallendach wird einen erheblichen Teil der benötigten Energie direkt vor Ort CO₂-neutral erzeugen. Die flexible und skalierbare Infrastruktur soll internationalen Modemarken integrierte End-to-End-Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bieten.


 

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