Der Sieger ist der gute Zweck. Dieses Fazit zog der Bocholter Anstriebshersteller Flender bereits Anfang Juli, als das traditionelle Flender-Wohltätigkeitsturnier zu Ende ging. Mehr als tausend Zuschauer verfolgten nicht nur Fußballspiele, sondern sahen ein Rahmenprogramm und sorgten für ein beachtliches Spendenergebnis, wie es in einer Mitteilung des Unternehmens heißt.
Nun steht das genaue Ergebnis fest. 37.500 Euro kamen zusammen und gehen an gemeinnützige Projekte in der Region. „Diese Verankerung in der Region ist uns wichtig. Wir möchten hier vor Ort etwas Gutes tun. Die Leute sehen, was mit ihrem Geld geschieht und wofür es eingesetzt wird. Die Resonanz war wieder überwältigend. Der Erfolg des Turniers ist eine wunderbare Bestätigung unserer gemeinsamen Anstrengungen“, so Stefan Busshoff vom Flender-Fußballteam, das das Turnier Jahr für Jahr organisiert.
Empfänger aus der Region
Die diesjährigen Großspenden mit je 10.000 Euro gehen an das Frauenhaus des Caritasverbandes in Bocholt und der Förderverein der Palliativstation des St. Agnes Hospitals. Sie wurden bereits während des Turniers vorgestellt und erhielten nun die Schecks mit der Spendensumme. Beide Organisationen leisten unverzichtbare Arbeit in der Region. Für das Frauenhaus nahmen Claudia Soggeberg und Barbara Dieker den großen Spendenscheck entgegen. Für den Förderverein der Palliativstation waren Kirsten Bußmann und Manfred Rickert gekommen.
Zusätzlich zu diesen Organisationen gingen weitere Beträge an viele soziale und karitative Projekte in der Region. Darunter die Vereine „Engagement für Menschen und Rechte“ und „Gänseblümchen NRW“, das SPAT Reit- und Therapiezentrum Haldern oder der Förderverein der Werkstatt „Büngern-Technik“. Insgesamt hat das Flender Wohltätigkeitsturnier in seinen 36 Jahren rund 900.000
Euro für wohltätige Zwecke gesammelt. „Wir sind stolz darauf, Teil einer Initiative zu sein, die so viel Positives bewirkt. Der wahre Gewinner ist jedes Jahr der gute Zweck“, so Busshoff bei der Scheckübergabe.