Die Runde war überzeichnet. Es lagen mehr Zusagen von Investoren vor als erwartet, und man nahm am Ende mehr Kapital auf als ursprünglich geplant, wie conmeet in einer Pressemeldung mitteilt.
Team ausbauen
Das Geld soll vor allem in die Weiterentwicklung der Software und in den Ausbau des Teams fließen. conmeet beschäftigt derzeit 15 Mitarbeitende und will die Zahl in den kommenden Monaten „deutlich erhöhen“. Der Firmensitz am Fliegerberg bleibt dabei der zentrale Standort; gesucht werden vor allem Fachkräfte aus den Bereichen Softwareentwicklung, Vertrieb und Kundenbetreuung.
conmeet entwickelt ein sogenanntes KI-Steuerungssystem – eine Software, mit der Handwerks- und Bauunternehmen ihren gesamten Betrieb an einer Stelle organisieren können, wie etwa Kalkulation, Einkauf, Einsatzplanung, Baustellendokumentation, Kommunikation, Zusatzaufträge, Controlling und Abrechnung.
Gegründet wurde conmeet Mitte 2023 von Benedikt Kisner, Leandro Ananias und Lennart Eckerlein. Zweieinhalb Jahre lang entwickelten die drei Gründer die Software aus eigenen Mitteln, bevor sie externe Investoren an Bord holten. „Wir haben conmeet bewusst hier im Münsterland aufgebaut und werden das auch weiterhin tun“, erklärt Kisner. „Dass Kapitalgeber aus München und London in ein Unternehmen aus Borken investieren, zeigt, dass gute Softwareentwicklung nicht an eine Großstadt gebunden ist.“
„Handwerk und Bau sind ein großer Markt mit sehr eigenen Abläufen, für den es bislang kaum passende Software gibt“, sagt Samuel Schuler, Managing Director bei Reimann Investors Venture Capital. „Das Team von conmeet verbindet Erfahrung aus dem Handwerk, dem Unternehmensaufbau und der Softwareentwicklung. Diese Kombination hat uns überzeugt.“
Zu den Kunden von conmeet zählen Handwerks- und Bauunternehmen unterschiedlicher Größe – von rund zehn bis hin zu mehreren hundert Mitarbeitenden – in Deutschland, Österreich und der Schweiz.