Kreis Coesfeld

Senden: Rund 110 Gäste bei „Grill den Bürgermeister“

Senden - Rund 110 Unternehmerinnen und Unternehmer trafen sich in Senden bei der Veranstaltung „Grill den Bürgermeister“, die in diesem Jahr im Autohaus Beresa stattfand. Im Mittelpunkt standen der persönliche Austausch und aktuelle Entwicklungen am Wirtschaftsstandort Senden. Themen waren unter anderem Investitionen, neue Angebote für Gründende und Ausbildungsbetriebe sowie die stärkere Vernetzung der Unternehmen.

Von links Bürgermeister Sebastian Täger überreicht Stefan Heitmann, Leiter Verkauf Transporter, und Jan Ohlmeier, Markenverantwortlicher Ford bei Beresa, ein kleines Dankeschön für die Gastfreundschaft und die Möglichkeit, „Grill den Bürgermeister“ am Sendener Standort auszurichten. Foto: Gemeinde Senden

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Rund 110 Unternehmerinnen und Unternehmer trafen sich bei der Veranstaltung „Grill den Bürgermeister“ im Autohaus BERESA am Standort Dorn. Im Mittelpunkt standen der Austausch und aktuelle Entwicklungen der Sendener Wirtschaft, wie es in einer Mitteilung heißt. Themen waren unter anderem Investitionen, Angebote für Gründende und Ausbildungsbetriebe sowie die Vernetzung der Unternehmen.

Bürgermeister Sebastian Täger dankte den anwesenden Betrieben für ihren Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinde und betonte den Mehrwert der Netzwerkveranstaltungen: „Kurze Wege sind ein Standortvorteil. Als Gemeinde fördern wir deshalb den direkten Austausch und die Vernetzung unserer Unternehmen. Unsere Wirtschaftsförderer bringen die richtigen Akteure zusammen und unterstützen die Unternehmen bei ihren Anliegen.“ Der Gastgeber gab den Anwesenden Einblicke in den Standort und informierte über die Erweiterung um die Marke Ford sowie über geplante Investitionen und Modernisierungen in Senden.

Gründungsförderung und Fachkräftesicherung

Ein weiteres Thema war die Vernetzung von Gründenden mit etablierten Unternehmen. Die Wirtschaftsförderer der Gemeindeverwaltung stellten dazu die Gründungswerft vor. Das norddeutsche Gründungsnetzwerk zählt nach eigenen Angaben mehr als 500 Mitglieder und 14 Regionalverbände. Mit dem Kontor Münsterland ist auch Senden Teil des Netzwerks, von wo aus die Vernetzung künftig stärker in Richtung Nordrhein-Westfalen ausgebaut werden soll.

Auch die Fachkräftegewinnung und Ausbildung standen im Fokus. Sonja Seidler vom Verein WIRtschaft Senden gab einen Ausblick auf die bevorstehende Gewerbeschau und stellte mit AzubMe ein regionales Angebot für Ausbildungsbetriebe vor, über dessen App Unternehmen Ausbildungsstellen veröffentlichen und direkt mit Interessierten in Kontakt treten können. Zudem sind erstmals Unternehmen aus Senden für den Innovationspreis Münsterland nominiert: In der Kategorie kleine und mittelständische Unternehmen treten die Kreyenborg GmbH & Co. KG mit ihrer Infrarot-Technologie IR-Clean zur Behandlung von recyceltem PET sowie die PTS GmbH mit einer PFAS-freien Polymerplattform für Wasser- und Ölresistenz an. Nach dem Treffen am vergangenen Freitag soll die Veranstaltung laut den Organisatoren auch künftig Raum für den direkten Austausch zwischen Unternehmen, Gemeinde und Wirtschaftsförderung bieten.

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