Münster

NRW-Wirtschaftsministerin besucht Digital Hub münsterLand

Münster – Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens hat der Digital Hub münsterLand Besuch von NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur erhalten. Im Rahmen ihrer Tour zum NRW-Tag in Münster nahm sich die Ministerin Zeit für eine Gesprächsrunde mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden und der Geschäftsführung des Digital Hub. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Digital-Szene im Münsterland, die Herausforderungen für Start-ups und die Frage, wie Politik, Wirtschaft, Hochschulen und weitere Akteure gemeinsam einen starken Wirtschaftsstandort gestalten können.

Im Austausch (von links): Vorständin Francis Möllerwessel, Vorstand Sven Grave, Ministerin Mona Neubaur und Aufsichtsratsvorsitzender Volker Meise. Foto: Digital Hub münsterLand

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Der Digital Hub münsterLand unterstützt seit zehn Jahren Start-ups mit technologischen Geschäftsmodellen und bringt sie mit etablierten Unternehmen aus der Region zusammen. „Für viele Start-ups sind die ersten großen Kunden entscheidend. Hier spielt der Mittelstand im Münsterland eine wichtige Rolle“, so Vorstand Sven Grave.

Auch die Finanzierung des gesamten Gründungs- und Innovationsumfelds wurde offen diskutiert. Die wirtschaftliche Lage sei angespannt, gleichzeitig würden öffentliche Fördertöpfe eher kleiner als größer. Umso wichtiger sei es, dass auch die Wirtschaft Verantwortung übernehme und Einrichtungen wie den Digital Hub unterstütze, heißt es in der Pressemeldung des Digital Hub.

Ministerin Neubaur betonte, dass künftig alle Akteure stärker ihren eigenen Beitrag leisten müssten. Öffentliche Förderung könne wichtige Impulse geben, aber nicht dauerhaft sämtliche Aktivitäten finanzieren. Auch Hochschulen und andere Einrichtungen seien gefordert, eigene Anstrengungen zu unternehmen und Verantwortung für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts zu übernehmen.

„Der Digital Hub hat von Anfang an darauf gesetzt, die Aktivitäten langfristig auf eigene Beine zu stellen. Mit inzwischen mehr als 300 Mitgliedsunternehmen richten wir unsere Arbeit konsequent an deren Bedürfnissen aus“, sagte Vorständin Francis Möllerwessel.

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