Landkreis Emsland

Krone gewinnt International Trailer Award 2027

Werlte – Krone ist Gewinner des International Trailer Award 2027 in der Kategorie „Future“. Mit „TrAIler Health“ überzeugte der Trailerhersteller die internationale Fachjury und setzte sich mit 87 Punkten an die Spitze der Kategorie. Der International Trailer Award würdigt technische Innovationen und zukunftsweisende Konzepte für Trailer und Anhänger und wird im Rahmen der IAA Transportation in Hannover verliehen.

Krone hat den International Trailer Award 2027 gewonnen. Foto/Quelle: Krone

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Mit TrAIler Health verfolgt Krone nach eigenen Angaben einen neuen Ansatz beim digitalen Flottenmanagement: Statt Flottenbetreibern immer mehr einzelne Fahrzeugdaten bereitzustellen, werden relevante Informationen zu einem klaren und operativ nutzbaren Gesundheitsstatus des Trailers zusammengeführt, wie das Unternehmen in einer Pressemeldung mitteilte.

Ampel zeigt Gesundheitsstatus des Lkw an 

Trailer liefern eine Vielzahl unterschiedlicher Daten aus Systemen wie Reifendrucküberwachung, Bremsdiagnostik und Telematik. Für Disponenten, Flottenmanager und Serviceverantwortliche bedeutet das bislang häufig, verschiedene Informationen selbst bewerten und miteinander in Zusammenhang bringen zu müssen. „Genau hier setzt TrAIler Health an. KI-gestützte und von uns entwickelte Algorithmen analysieren unter anderem Informationen zu TPMS-Druckanomalien, Bremsverhalten, Telematik-Gerätezustand und weiteren Subsystemen“, erklärt Maximilian Birle, Leiter Digitale Services bei Krone Trailer. „Aus diesen Daten entsteht ein standardisierter Gesundheitsstatus für den jeweiligen Trailer. Über eine klare Ampellogik wird angezeigt, ob das Fahrzeug einsatzbereit ist oder ob Beobachtungs- beziehungsweise dringender Handlungsbedarf besteht.“ 

Ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist der Human-in-the-Loop-Ansatz. Wird eine relevante Anomalie erkannt, prüfen Krone Experten den jeweiligen Fall und validieren den Status, bevor der Kunde informiert wird. Dadurch sollen Fehlalarme reduziert und Handlungsempfehlungen möglichst praxisnah abgesichert werden. Anschließend wird der Kunde kontaktiert und erhält eine konkrete Empfehlung für das weitere Vorgehen, heißt es weiter.

Der Ansatz soll dazu beitragen, kritische Fahrzeugzustände früher zu erkennen, Wartungsmaßnahmen gezielter zu planen und ungeplante Standzeiten zu vermeiden. Gleichzeitig soll der Analyseaufwand im Flottenmanagement sinken. Ziel seien eine höhere Fahrzeugverfügbarkeit, effizientere Serviceprozesse und langfristig geringere Total Cost of Ownership. 

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