Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 30,6 Prozent auf 3,46 Millionen Euro (1. Halbjahr 2025: 2,65 Millionen Euro). Die EBIT-Marge bezüglich der Gesamtleistung lag bei 10,7 Prozent (1. Halbjahr 2025: 12,8 Prozent). Der Auftragsbestand im August 2026 erreicht 132 Millionen Euro, gegenüber 140 Millionen Euro im August des Vorjahres.
In den vorläufigen Zahlen spiegeln sich mehrere Effekte wider, wie das Unternehmen mitteilte. So hat Daldrup im ersten Halbjahr eine Vielzahl von Projekten durchgeführt. Da jedoch bei einzelnen Projekten Schlussabrechnungen zum Stichtag noch ausstanden, wurden die entsprechenden Leistungen mit einem Sicherheitsabschlag berücksichtigt. Gleichzeitig tätigte Daldrup in den ersten sechs Monaten zahlreiche Investitionen in die Modernisierung und Aufrüstung ihrer Bohranlagen, um der steigenden Nachfrage nach Projekten der mitteltiefen und tiefen Geothermie sowie Erkundungsbohrungen Rechnung zu tragen.
Andreas Tönies, CEO: „Trotz des starken ersten Halbjahres halten wir für das Gesamtjahr 2026 an unsere Prognose fest. Daldrup ist im Projektgeschäft tätig. Neben Projektverzögerungen entscheiden oftmals Kleinigkeiten, ob ein Projekt noch in der laufenden Berichtsperiode oder erst in der nächsten verbucht werden kann. Wir erwarten bei planmäßigem Geschäftsverlauf eine Konzern-Gesamtleistung von rund 58 Millionen Euro und eine EBIT-Marge zwischen 11,5 und 13,5 Prozent.“