Kreis Borken

IHK-Projekt: 2G Energy kooperiert mit drei Berufskollegs

Münsterland – Die 2G Energy AG und die technischen Berufskollegs in Coesfeld, Ahaus und Steinfurt arbeiten künftig noch enger bei der Berufsorientierung zusammen. Ziel der jetzt vereinbarten Kooperationen sei es vor allem, den Austausch zwischen beruflicher Bildung und Wirtschaft auszubauen und Schülerinnen und Schülern praxisnahe Einblicke in zukunftsweisende Energietechnologien und technische Berufsfelder zu ermöglichen.

Von links: Klaus Schneider (Pictorius Berufskolleg Coesfeld), Dr. Bernhard Kliem (Pictorius Berufskolleg Coesfeld), Melanie Vennemann (IHK), Nils Pietrucha (2G), Michael Hinz (2G), Claus-Martin Wiesenmüller (Berufskolleg für Technik Ahaus), Stephanie Nünning (Berufskolleg für Technik Ahaus), Christina Klümper (Technische Schulen des Kreises Steinfurt) und Jochen Jocher (Technische Schulen des Kreises Steinfurt). Foto: Betz/IHK

Anzeige

2G-Personalleiter Michael Hinz sowie die drei Schulleiter Claus-Martin Wiesenmüller (Ahaus), Klaus Schneider (Coesfeld) und Jochen Jocher (Steinfurt) unterzeichneten jeweils eine „Partnerschaft Schule-Betrieb“. Dabei handelt es sich um ein Projekt der IHK Nord Westfalen, das Jugendliche von einer Ausbildung überzeugen und Unternehmen dabei unterstützen soll, bei potenziell zukünftigen Fachkräften für sich zu werben.

Zusammenarbeit wird ausgebaut

„Bestehende Projekte werden dadurch verstetigt“, erklärt Melanie Vennemann vom Team Fachkräftesicherung der IHK. „Davon profitieren Schülerinnen und Schüler sowie die Unternehmen gleichermaßen.“ Zum Programm gehörten bisher bereits Besichtigungen von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK-Anlagen) von 2G Energy, Projektarbeiten mit Praxisbezug sowie Fachvorträge von Unternehmensvertreterinnen und -vertretern im Unterricht. In die Klassen kommen auch regelmäßig die Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter des Unternehmens, die Einblicke in ihren Azubi-Alltag liefern.

„Wir freuen uns, dass die erfolgreichen Projekte nun ausgebaut werden“, so Hinz. „Die Zusammenarbeit mit den Berufskollegs ist für uns ein wichtiger Baustein, um junge Menschen für technische Berufe zu begeistern.“

Schulleiter erhoffen sich Vorteile für Schüler

Wiesenmüller erhofft sich durch die Kooperation noch mehr praxisnahe Einblicke in moderne Energietechnik und in die Anforderungen der Arbeitswelt. „Die Verbindung von Theorie und Praxis schafft einen echten Mehrwert für den Unterricht und die berufliche Orientierung.“ Schneider unterstrich, dass Unterrichtsinhalte künftig noch anschaulicher und praxisnäher vermittelt werden könnten, „zum Beispiel durch die Besichtigung von KWK-Anlagen und dadurch, dass wir reale Fragestellungen in Projektarbeiten einbinden“. Jocher ergänzte, dass nicht zuletzt Kontakte entstünden, „die unseren Schülerinnen und Schülern wichtige Perspektiven für ihre weitere berufliche Entwicklung eröffnen“.


 

Artikel teilen