De Auslieferung der Anlagen sei nach aktuellem Projektplan zwischen dem vierten Quartal 2027 und dem dritten Quartal 2028 vorgesehen. Der Auftrag beinhalte schlüsselfertige, containerisierte Stromerzeugungsanlagen auf Basis der 2G-Technologie sowie damit verbundene „langfristige Serviceleistungen“. Die Anlagen sollen im 2G-Produktionswerk in Heek vormontiert und getestet werden, ehe sie in die USA geliefert und dort für die Inbetriebnahme vor Ort bereitgestellt werden.
Rechenzentrum-Markt wächst stark
„Kunden aus dem Bereich der KI-Infrastruktur benötigen eine zuverlässige und jederzeit verfügbare Stromversorgung innerhalb von Zeitrahmen, die konventionelle Netzanschlüsse häufig nicht ermöglichen können“, sagt Marco Terruzzin, Chief Revenue Officer von Energy Vault. „Durch die Kombination der modularen Stromerzeugungssysteme von 2G mit den Batteriespeichern und den VaultOS-Kraftwerkssteuerungen von Energy Vault können wir eine skalierbare und wiederholbare Architektur bereitstellen, die Strom schneller verfügbar macht, in Echtzeit auf dynamische KI-Lasten reagiert und die Integration von Netzstrom und erneuerbaren Energien ermöglicht, sobald diese verfügbar sind. Die bewährte Technologie, die Fertigungskapazitäten und die umfassenden Serviceleistungen von 2G machen das Unternehmen zu einem wichtigen langfristigen Partner, während wir diese Plattform in den USA und international ausbauen.“
Pablo Hofelich, CEO von 2G Energy. sagt: „Dieser Auftrag zeigt, dass unsere Technologie und unser Ansatz für standardisierte, leistungsstarke und schnell einsetzbare Stromerzeugungslösungen den Anforderungen des stark wachsenden Rechenzentrumsmarktes gerecht werden. Für uns geht es dabei um mehr als die Lieferung der Anlagen. Mit unseren langfristigen Serviceleistungen unterstützen wir auch deren zuverlässigen Betrieb über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Die Kombination aus leistungsstarker Stromerzeugung, einem hohen Grad an Systemintegration und dauerhaft hoher Verfügbarkeit gehört zu den bewährten Stärken von 2G.“
2G baut Kapazitäten aus
Das Unternehmen betont, dass die weltweite Expansion von Rechenzentren durch die zunehmende Digitalisierung – insbesondere durch zunehmender Nutzung von künstlicher Intelligenz – vorangetrieben werde. „Der Rechenzentrumsmarkt entwickelt sich weltweit sehr dynamisch. Der wachsende Strombedarf in Verbindung mit begrenzten Netzkapazitäten sowie Einschränkungen bei verfügbarer Infrastruktur und Ressourcen erhöht die Bedeutung alternativer und dezentraler Stromversorgungslösungen“, sagt Hofelich. „Wir sehen darin einen langfristigen Wachstumsmarkt für 2G und bauen unsere Kompetenzen und Produktionskapazitäten entsprechend aus.“ So wurde Anfang des Jahres in Heek eine zweite Produktionshalle in Betrieb genommen. Zudem wird derzeit ein zweiter Produktionsstandort aufgebaut, der Ende 2027 fertiggestellt werden soll.