Die nordamerikanische Tochtergesellschaft der 2G Energy AG hat einen Großauftrag über die Ausstattung von Rechenzentren mit eigenständigen containerisierten Energieversorgungsanlagen erhalten. Der entsprechende Vertrag sieht vor, dass ab dem zweiten Halbjahr 2026 Energieversorgungsanlagen für Rechenzentren in Nordamerika über mehrere Jahre geliefert werden.
Umsatzplus im laufenden Geschäftsjahr
Der Vertrag, dessen Umsetzung noch unter bestimmten weiteren Voraussetzungen stand, ist Ende Mai 2026 wirksam geworden, wie es in einer Mitteilung heißt. Auf der Grundlage dieses Auftrags geht der Vorstand nunmehr davon aus, dass das Unternehmen im Geschäftsjahr 2026 mit bis zu 490 Millionen Euro den oberen Rand der bisherigen Konzernumsatzprognose von 440 bis 490 Millionen Euro erreichen wird. Dabei werden Maschinenlieferungen vorübergehend eine größere Rolle am Gesamtumsatz spielen. Dies hat zur Folge, dass die Konzern-EBIT-Marge im Jahr 2026 nicht zwangsläufig am oberen Prognoserand von 9,5 bis 10,5 Prozent erwartet werden kann.
Ausblick und Margendruck
Vor dem Hintergrund der Aktivitäten im Bereich Data-Center sowie aufgrund der erhöhten Einmalkosten im Zusammenhang mit der ERP-Einführung, die das Service-Geschäft in Deutschland belastet hat, grenzt der Vorstand die Konzern-EBIT-Prognose für das Geschäftsjahr 2025 am unteren Ende auf eine Marge zwischen 6,5 und 8,0 Prozent ein. Für das darauffolgende Jahr erwartet die Führung auf Basis des Großauftrags jedoch Konzernumsätze von 570 bis 620 Millionen Euro, was einem Wachstum von rund 20 Prozent entspricht. Die Profitabilität, gemessen an der Konzern-EBIT-Marge, soll sich dann auf über 11 Prozent verbessern.