Landkreis Osnabrück

Hellmann meldet deutlichen Umsatzrückgang

Osnabrück - Der Osnabrücker Logistiker Hellmann Worldwide Logistics meldet für das Jahr 2023 einen Umsatz in Höhe von 3,5 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr (5 Milliarden) ist das ein Rückgang von rund 30 Prozent. Das Ergebnis sei allerdings erwartet und spiegele die Normalisierung nach dem Ende der Corona-Pandemie. Tatsächlich liege der Umsatz wieder über dem Vor-Corona-Niveau, wie das Unternehmen mitteilt.

Das Management Board: Stefan Borggreve, Martin Eberle, Reiner Heiken, Jens Drewes, Jens Wollesen (v.l.). Foto: Hellmann

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Hellmann Worldwide Logistics hat das vergangene Jahr trotz „anhaltend herausfordernder Marktbedingungen„ erfolgreich abgeschlossen, wie das Unternehmen mitteilt.

Das Auftragsvolumen konnte mit rund 20 Millionen Sendungen gegen den Markttrend stabil gehalten werden, so dass Hellmann seine Marktposition insbesondere in den Produktbereichen Air- und Seafreight 2023 weiter ausbauen konnte. Darüber hinaus konnte der Bereich Contract Logistics mit neuen Kunden und Lagerstandorten, unter anderem in den USA, Deutschland sowie Indien und Singapur, international ausgebaut werden.

Mit einem Umsatz von 3,5 Milliarden Euro (2022: 5 Milliarden.) erzielte Hellmann im Berichtsjahr nach eigenen Angaben ein „solides Ergebnis, das über dem Vor-Corona-Niveau lag". Der erwartete Umsatzrückgang sei auf die Normalisierung der während der Pandemie überdurchschnittlich hohen Frachtraten zurückzuführen, wie es weiter heißt.

Das Eigenkapital konnte um 4,4 Prozent auf 405 Millionen Euro (2022: 388 Millionen Euro) gestärkt und die Eigenkapitalquote von 28 Prozent auf 35 Prozent gesteigert werden.

Darüber hinaus habe Hellmann 2023 weitere strategische Maßnahmen für nachhaltiges internationales Wachstum erfolgreich umgesetzt: Neben der Fortführung des umfangreichen Investitionsprogramms in die IT-Infrastruktur und Digitalisierungsmaßnahmen baute das Unternehmen seine globale Präsenz weiter aus. So hat Hellmann mit der Gründung einer neuen Landesgesellschaft in Irland sowie weiteren strategischen Akquisitionen, beispielsweise in Italien, der Slowakei und im Baltikum, während des Berichtsjahres weitere wichtige Meilensteine seiner globalen Wachstumsstrategie umgesetzt.

Nachfolge-Lösung

„Das vergangene Jahr war branchenweit von einem massiven Ratenrückgang und in vielen Produktbereichen auch von Überkapazitäten geprägt. Trotz dieser Herausforderungen ist es uns gelungen, das Auftragsvolumen stabil zu halten und Marktanteile zu gewinnen. Dieser Erfolg ist ein deutliches Zeichen unserer Stärke und Anpassungsfähigkeit in einem dynamischen Marktumfeld. Entscheidend ist für mich darüber hinaus, dass Hellmann auch mit Blick auf die strategische Positionierung sehr solide aufgestellt ist und ich das Ruder zum Ende des Monats mit großer Zuversicht an Jens Drewes übergeben kann“, so Reiner Heiken, Chief Executive Officer, Hellmann Worldwide Logistics.

Nachdem Jens Drewes bereits seit April erste Eindrücke im Unternehmen sammeln konnte, übernimmt er zum 1. Juni die CEO-Position von Reiner Heiken, der in den Ruhestand geht. „Reiner Heiken hat Hellmann in den vergangenen fünf Jahren sehr stark positioniert und wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Ich freue mich darauf, das traditionsreiche Familienunternehmen auf dieser soliden Basis gemeinsam mit unserem internationalen Führungsteam und der gesamten Hellmann-Mannschaft weiterzuentwickeln und unsere Marktposition auszubauen“, sagt Jens Drewes.

„Im Geschäftsjahr 2023 konnte Hellmann nicht nur Marktanteile hinzugewinnen, sondern auch seine Finanzkraft nachhaltig stärken. Damit schaffen wir die Rahmenbedingungen, um weiter in die strategische und technologische Entwicklung zu investieren. Im Fokus stehen hierbei die Themen Digitalisierung, die Förderung von Innovationen insbesondere im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit sowie Investitionen in unsere weltweit über 12.000 Mitarbeiter*innen“, so Martin Eberle, Chief Financial Officer, Hellmann Worldwide Logistics.

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