FMO: Fluggastzahlen erholen sich schneller als erwartet

Steinfurt
Der FMO in Greven. Foto: FMO

Greven – Die Fluggastzahlen am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) erholen sich schneller als erwartet: Der Airport zählte im Herbstferienmonat Oktober rund 90.000 Passagiere. Gegenüber Oktober 2020 ist das eine Vervierfachung des Aufkommens.

Gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 hat der FMO bereits wieder 75 Prozent des Verkehrs erreicht. Der Oktober ist damit nach Angaben des Flughafens der stärkste Monat seit Ausbruch der Corona-Pandemie.

„Die Erholung am FMO setzte damit deutlich früher und stärker ein, als dies am Anfang der Pandemie zu erwarten war“, erklärt FMO-Geschäftsführer Professor Dr. Rainer Schwarz.

Auch die Aussichten für den Geschäftsreiseverkehr seien vielversprechend. Mit dem Winterflugplan, der am 31. Oktober in Kraft getreten ist, erhöht die Lufthansa sukzessive weiter die Kapazitäten nach Frankfurt und München. Sie wird im Winter bis zu 21-mal pro Woche ab Münster/Osnabrück nach Frankfurt starten. Nach München soll das bis zu 24-mal wöchentlich der Fall sein. Dabei kommt dann auch wieder größeres Fluggerät vom Typ Airbus A319 zum Einsatz. „Die Wirtschaft des Münsterlandes und des Osnabrücker Landes wird im Winter wieder 45-mal pro Woche über die Drehkreuze Frankfurt und München mit der Welt verbunden“, kündigt Schwarz an.

Der touristische Winterflugplan sieht außerdem vor, dass Corendon Airlines zu neun beliebten Sonnenzielen, wie den Kanarischen Inseln Gran Canaria, Fuerteventura, Teneriffa und Lanzarote sowie nach Ägypten und in die Türkei. Neu im Programm ist die zu Portugal gehörende Blumeninsel Madeira im Atlantischen Ozean. Erstmalig fliegt Corendon Airlines auch nach Mallorca. Darüber hinaus gibt es von SunExpress ebenfalls Flüge nach Antalya an der türkischen Riviera und von Eurowings nach Mallorca. GP Aviation setzt die im Sommerflugplan begonnene Verbindung nach Pristhina auch im Winterflugplan fort.

 

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