Wesentliche Ergebnisverbesserungen seien in der Materialaufwandsquote erreicht (59,6 Prozent, Vj.: 64,2 Prozent), wie es in einer Mitteilung des Heeker Unternehmens heißt. Ihre Reduzierung um 4,6 Prozentpunkte habe den Anstieg der Personalkostenquote (plus 2,7 Prozentpunkte) mehr als kompensiert.
Nord- und Mittelamerika mit Umsatzwachstum
Mit Ausnahme des deutschen Heimatmarkts hätten alle Regionen 2024 beim Umsatz zugelegt, heißt es weiter. Besonders in Nord- und Mittelamerika sei es gelungen, zahlreiche Projekte zu finalisieren und schlusszurechnen. So sei der Umsatz in dieser Region um 71,0 Prozent auf 34,8 Millionen Euro gestiegen (Vj.: 20,3 Millionen. Euro).
Da der hohe Auftragseingang nach vorläufigen Zahlen auch im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres anhält, bestätigt der Vorstand die bereits bekannte Umsatzprognose für 2025 (430 bis 450 Millionen Euro).
Für das kommende Geschäftsjahr geht der Vorstand weiterhin von einem Umsatz in Höhe 440 bis 490 Millionen Euro aus. Voraussetzung für dieses weitere Wachstum sei jedoch, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch bei einer angespannten oder verschärften geopolitischen Lage sowie bei einem eskalierenden Zollstreit einigermaßen stabil blieben.
IT-Projekt
Mit der Umsatzausweitung und der damit verbundenen hohen Auslastung erwartet der Vorstand, im Jahresverlauf weitere Potentiale zur EBIT-Steigerung heben zu können. Besonderes Augenmerk liege dabei auf dem globalen IT-Projekt, in dessen Rahmen ab dem dritten Quartal 2025 sowohl ein neues ERP-Programm wie auch weitere Programme zu Unterstützung von Kernprozessen schrittweise konzernweit eingeführt werden.
Für das laufende Jahr hält der Vorstand eine EBIT-Marge von 8,5-10,5 Prozent für realistisch, womit die bisherige obere Prognosegrenze von 10,0 Prozent moderat angehoben wird. Nach einem konzernweiten Roll-Out ab Mitte 2025 werden weitere Effizienzsteigerungen entlang der Wertschöpfungskette möglich. Der Vorstand erwartet dadurch für 2026 weitere Ergebnisverbesserungen, die sich in einer EBIT-Marge von 9,0 bis 11,0 Prozent zeigen sollen.
In der zweiten Hälfte des abgelaufenen Geschäftsjahres gelang es 2G, viele Aufträge zu akquirieren und zudem einige Projekte auch ungewöhnlich schnell schlusszurechnen. Beide Effekte zusammen führten zu einem sehr starken Mittelzufluss, so dass die ohnehin robuste freie Liquidität vorübergehend auf 50,0 Millionen Euro (Vj.: 12,6 Millionen Euro) anstieg.