Sendenhorst

Berufsorientierung: Werbung für die Ausbildung vor Ort

Für Städte und Gemeinden sind Unternehmen wichtig. Mit Produktion oder Dienstleistung generieren sie Gewerbesteuern, die wiederum die kommunalen Haushalte stärken. Damit das aufgeht, braucht es Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Idealerweise werden sie direkt vor Ort gefunden, weswegen die beruflichen Perspektiven und die Vermittlung von Ausbildungsstellen wichtige Bestandteile der Wirtschaftsförderung sind. In Sendenhorst ist die Berufsinformationsmesse genau dafür gedacht.

Am 25. September findet die Berufsinformationsmesse in der Westtorhalle statt, zum insgesamt zehnten Mal. Foto: Stadt Sendenhorst / Philip Wettengel

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Am 25. September findet die Berufsinformationsmesse in der Westtorhalle statt, zum insgesamt zehnten Mal. Zielgruppe der Messe sind Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8 bis 10 der Montessori-Gesamtschule und der Realschule St. Martin, aber auch der Teamschule im nahen Drensteinfurt. Sie sollen am Messe-Donnerstag zwischen 10 und 16 Uhr Zeit haben, sich einen Überblick über die Angebote in Sendenhorst und Umgebung zu verschaffen. Ob nun Aus-, Fort- oder Weiterbildung oder duale Ausbildung: Die Messe soll eine möglichst breites Bild  des Angebots liefern.

„Ganz bewusst wollen wir lokal bleiben“, sagt Philip Wettengel von der Wirtschaftsförderung in Sendenhorst. Zu den Ausstellern gehören unter anderem die Orthopädie-Fachklinik St. Josef Stift, AuCom, ein internationales Unternehmen für elektronische Antriebslösungen mit einem Standort an der Borsigstraße, und der Kunststoffhersteller Veka. Von Garten- und Landschaftsbau bis zu Gastronomie reicht die Bandbreite der Unternehmen, Innungen und Schulen. Auch die öffentliche Verwaltung wirbt um Nachwuchskräfte, zusätzlich werden sich die Bundeswehr oder die Kreispolizeibehörde präsentieren. 

"Guter Ruf"

Für Unternehmen ist die Teilnahme kostenlos. „Die Ausstellergebühr übernimmt die Stadt“, sagt Wettengel. Mit dem Ansatz hebe man sich von ähnlichen Veranstaltungen ab. Am Ende sollen es zwischen 50 und 60 Unternehmen sein, die sich am 25. September präsentieren. Wettengel ist überzeugt, dass die Messe auch in diesem Jahr wieder erfolgreich über die Bühne geht. „Die Berufsinformationsmesse hat über Sendenhorst hinaus einen guten Ruf, weswegen auch Unternehmen aus Nachbargemeinden die Möglichkeit nutzen, sich zu zeigen.“   

Aus Sicht der Stadt und der Wirtschaftsförderung sei die Messe auch ein Standortfaktor – man könne mit der Nähe zu Münster punkten, umgekehrt aber sei Sendenhorst als Arbeitsort auch gut erreichbar. Einige Hoffnung setzt Wettengel daher auch in die geplante S-Bahn Münsterland, deren erste Strecke von Münster nach Sendenhorst führen soll. „Davon versprechen wir uns viel“, sagt Wettengel.   Die planerischen Hausaufgaben hat Sendenhorst dafür längst erledigt.

Carsten Schulte

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