Kreis Steinfurt

Wirtschaftsförderung Rheine besucht Berbel

Rheine - Das in Rheine ansässige Unternehmen Berbel, spezialisiert auf Küchenlüftungssysteme, bekräftigte sein Engagement für den Standort Rheine - so der Eindruck der EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine. Deren Geschäftführer Ingo Niehaus sowie André Reinke vom Team Gewerbeflächenmanagement informierten sich im Rahmen eines Unternehmensbesuches am Standort über die aktuelle Entwicklung und Ausrichtung nach der Übernahme des Unternehmens durch die Franke-Gruppe.

Ingo Niehaus, Gregory Oswald, Daniel Bischoff, André Reinke (v.l.). Foto: EWG

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Berbel-CEO Gregory Oswald, seit über zehn Jahren im Management der Franke-Gruppe, verwies beim Besuch der EWG auf den hohen Stellenwert, den Rheine innerhalb der Gruppe genieße: „Der Standort Rheine ist für uns wichtig. Wir sind gekommen, um zu bleiben und möchten gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden weiter wachsen.“ Die regionale Verankerung und der starke Teamgeist vor Ort seien für das Unternehmen zentrale Erfolgsfaktoren auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft, so Oswald. 

Die Übernahme durch die Franke-Gruppe sei in einer wirtschaftlich herausfordernden Phase erfolgt, heißt es weiter. Deutliche Rückgänge im Bausektor und notwendige strukturelle Anpassungen hätten das Unternehmen belastet. Mit der Integration in den international aufgestellten Konzern sei jedoch ein Fundament geschaffen worden, um diese Herausforderungen zu bewältigen und neue Potenziale zu erschließen. Die konzernweite Zusammenarbeit ermögliche einen intensiven Know-how-Transfer, die Bündelung von Ressourcen und die gemeinsame Entwicklung innovativer Lösungen, so Oswalds Einschätzung.

„Die Marke Berbel bleibt dabei eigenständig, Identität und Werte des Unternehmens erhalten“ formulierte Oswald ein Signal für das Rheiner Traditionsunternehmen.

Strukturen im Fokus

Ein weiterer Schwerpunkt liege auf der Weiterentwicklung der internen Strukturen sowie dem Ausbau des Kundenservices. Mit dem neuen Greenstudio im TaT sei ein moderner Raum für kreative Entwicklung geschaffen worden. „Gleichzeitig werden die bestehenden Kapazitäten am Standort Rheine effizient genutzt und strategisch gestärkt, um flexibel und nachhaltig auf Marktentwicklungen reagieren zu können“, erläutert Daniel Bischoff, Leiter der berbel-Akademie.

Als aktives Mitglied der Unternehmensinitiative „Standort der guten Arbeitgeber“ will sich Berbel nach eigener Aussage zu einer wertschätzenden Unternehmenskultur, fairen Arbeitsbedingungen und nachhaltiger Mitarbeiterbindung bekennen. Die enge Zusammenarbeit mit der EWG Rheine im Rahmen dieser Initiative habe sich in den vergangenen Jahren stetig intensiviert und solle auch zukünftig weiter ausgebaut werden – mit dem gemeinsamen Ziel, Rheine als attraktiven Arbeits- und Lebensstandort langfristig zu stärken.

EWG-Geschäftsführer Ingo Niehaus wertete das Bekenntnis zum Standort als starkes Signal.


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