Kreis Warendorf

technotrans steigert Umsatz und Ergebnis in 2025

Sassenberg - Das Technologieunternehmen technotrans aus Sassenberg steigert im Geschäftsjahr 2025 Umsatz und Ergebnis deutlich und verbesserte die Profitabilität spürbar, wie es in einer Mitteilung heißt. Die EBIT-Marge steigt auf 7,1 Prozent, der Free Cashflow erreicht nach eigenen Angaben ein Rekordniveau. Mit der Strategie „Ready for Growth“ will das Unternehmen zugleich die Weichen für weiteres Wachstum bis 2030 stellen.

Der Vorstand der technotrans SE: Natascha Sander und Michael Finger. Foto: technotrans

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Der Technotrans-Konzern hat im Geschäftsjahr 2025 seine Profitabilität deutlich erhöht und zentrale finanzielle Kennzahlen verbessert. So formuliert es das Unternehmen in einer Mitteilung. Trotz eines weiterhin anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfelds stieg der Konzernumsatz auf 244,0 Millionen Euro nach 238,1 Millionen Euro im Vorjahr. Das operative Konzernergebnis (EBIT) erhöhte sich um 40 Prozent auf 17,3 Millionen Euro gegenüber 12,3 Millionen Euro im Vorjahr. Die EBIT-Marge verbesserte sich signifikant von 5,2 Prozent auf 7,1 Prozent.

Auch die Kapitalrendite entwickelte sich positiv: Der Return on Capital Employed (ROCE) stieg auf 16,8 Prozent nach 11,8 Prozent im Vorjahr und lag damit über den eigenen Erwartungen. Der Free Cashflow erreichte mit 16,6 Millionen Euro einen neuen Höchstwert und lag damit deutlich über dem Vorjahresniveau von 8,5 Millionen Euro.

Technology und Services wachsen

In den Segmenten Technology und Services zeigte sich insgesamt eine positive Entwicklung. Das Segment Technology steigerte den Umsatz auf 184,6 Millionen Euro nach 177,7 Millionen Euro im Vorjahr. Das EBIT verbesserte sich deutlich auf 8,2 Millionen Euro (Vorjahr: 3,6 Millionen Euro), während die EBIT-Marge von 2,0 Prozent auf 4,4 Prozent stieg.

Das Segment Services verzeichnete Umsatzerlöse von 59,4 Millionen Euro nach 60,4 Millionen Euro im Vorjahr. Das EBIT erhöhte sich auf 9,3 Millionen Euro gegenüber 8,9 Millionen Euro im Vorjahr. Die EBIT-Marge stieg von 14,7 Prozent auf 15,6 Prozent und unterstreicht die hohe Profitabilität des Servicegeschäfts.

Impulse für das Wachstum kamen insbesondere aus den Fokusmärkten Energy Management, Healthcare & Analytics sowie Print. Im Bereich Energy Management profitierte das Unternehmen unter anderem von Anwendungen in der Elektromobilität und von Flüssigkeitskühlsystemen für Rechenzentren. Der Markt Healthcare & Analytics entwickelte sich ebenfalls dynamisch, getragen von einer steigenden Nachfrage nach präzisen Kühllösungen für Labor- und Analytiksysteme. Der Print-Bereich zeigte nach einem schwächeren Vorjahr eine Erholung, insbesondere im Verpackungs- und Digitaldruck. Demgegenüber blieb die Entwicklung in den Märkten Plastics und Laser weiterhin verhalten.

Mit der im Oktober 2025 vorgestellten Strategie „Ready for Growth“ richtet Technotrans seinen Fokus künftig konsequent auf profitables Wachstum. Bis 2030 strebt das Unternehmen einen Konzernumsatz von mehr als 350 Millionen Euro sowie eine EBIT-Marge zwischen 9 und 12 Prozent an. Zudem soll der Free Cashflow nachhaltig gesteigert werden. Grundlage der strategischen Ausrichtung sind globale Megatrends wie Künstliche Intelligenz, Elektrifizierung, Dekarbonisierung, Digitalisierung und medizinischer Fortschritt.

Herausforderndes Umfeld

Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet das Unternehmen angesichts wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheiten zunächst ein weiterhin herausforderndes Umfeld. Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte wird jedoch mit einer Belebung der Nachfrage gerechnet. Wachstumspotenziale sieht Technotrans weiterhin vor allem im Bereich Energy Management, etwa bei Flüssigkeitskühlung für Rechenzentren sowie bei Batteriethermomanagementsystemen für Schienen- und Spezialfahrzeuge.

Der Vorstand prognostiziert für 2026 einen Konzernumsatz zwischen 240 und 260 Millionen Euro sowie eine EBIT-Marge zwischen 6,5 und 8,5 Prozent. Beim Free Cashflow wird ein Wert von leicht über 10 Millionen Euro erwartet, wobei Investitionen in den geplanten Neubau am Standort Sassenberg nicht berücksichtigt sind.

Vorstand und Aufsichtsrat planen, der Hauptversammlung am 29. Mai 2026 eine Dividende von 0,83 Euro je Aktie vorzuschlagen. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 50 Prozent des Konzernjahresüberschusses und steht im Einklang mit der langfristigen Dividendenpolitik des Unternehmens.


 

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