Spatenstich für die neue Bewital-Verwaltung

Südlohn-Oeding – Die Bewital Unternehmensgruppe – Hersteller von Heim- und Nutztiernahrung mit angeschlossener Logistiksparte – baut ein neues Verwaltungsgebäude am Standort in Südlohn-Oeding.

Teams aus unterschiedlichen Bereichen, die bisher aufgrund von Platzmangel in verschiedenen Gebäuden untergebracht waren, sollen durch den Neubau wieder zusammengeführt werden. Dort soll Platz für mehr als 100 Arbeitsplätze entstehen. 

Corona hat die Arbeitswelt für viele Betriebe einschneidend geändert. Homeoffice hat stark an Bedeutung gewonnen. Da stellt sich die Frage, ob ein neues Verwaltungsgebäude überhaupt noch zeitgemäß ist. Ulrike Petershagen, Gesellschafterin der Bewital Unternehmensgruppe, erklärt: „Für uns geht es um die optimale Kombination zwischen mobilen Arbeiten und der Präsenz vor Ort im Büro. Das war auch vor der Pandemie für uns bereits ein wichtiges Thema. Die Planung des neuen Gebäudes hat sich deshalb durch Corona kaum verändert. Wir schlagen die Brücke zwischen den Arbeitswelten und die Architektur, die zum echten Austausch der Teams einlädt, trägt dem Gedanken voll und ganz Rechnung.“

Setzten den Spatenstich für den Bewital-Neubau (von links): Jürgen Kempe (Hemsing-Bau), Torben Hemsing (Geschäftsführung Hemsing-Bau), Werner Stödtke (Bürgermeister Südlohn-Oeding), Jürgen Petershagen (Geschäftsführer und Gesellschafter Bewital Unternehmensgruppe), Ulrike Petershagen (Gesellschafterin Bewital Unternehmensgruppe), Dr. Jürgen Wigger (Geschäftsführer und Gesellschafter Bewital Unternehmensgruppe), Jens Hemsing (Geschäftsführung Hemsing Bau) und Annette Robers (Robers Ingenieure).

Gemeinsam mit Hemsing Bau und Robers Ingenieure wird Bewital ein sechsgeschossiges Gebäude mit 2.000 Quadratmetern Bürofläche errichten. „Wir sind froh, dass wir das neue Gebäude mit lokalen Unternehmen verwirklichen können“, betont Geschäftsführer Jürgen Petershagen. Auch die Gemeinde begrüßt das Bauvorhaben. Bürgermeister Werner Stödtke erklärte: „Wir freuen uns sehr, dass Bewital mit diesem Gebäude ein attraktives Arbeitsumfeld schafft. Die erhebliche Investition ist auch ein weiteres Zeichen für die Verbundenheit von Bewital mit unserem Ort.“ 

 

So soll der Neubau von Bewital aussehen. Quelle: Bewital

Die Bauweise ist modern und gradlinig, helle Töne und große Fensterflächen sollen ein freundliches Bild erzeugen. Neben vielen Büros wird es vor allem auch viele zentrale Bereiche geben, die die abteilungsübergreifende Teamarbeit künftig noch intensiver fördern. „Ideen können wesentlich besser umgesetzt werden, wenn man sich persönlich trifft. Außerdem fördert das den Zusammenhalt, den das Arbeiten in unserem Unternehmen ausmacht“, erläutert Geschäftsführer Dr. Jürgen Wigger. 

Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach wird den kompletten Strombedarf des neuen Verwaltungsgebäudes abdecken. Zusätzlich wird die Abwärme aus der Produktion für die Heiz- und Kühlanlagen genutzt. Durch diese Kombination kann Bewital komplett auf fossile Brennstoffe verzichten und das Bürogebäude wird zum sogenannten „Zero Emission Haus“.

Elektroladestationen sorgen außerdem dafür, dass auch E-Autos künftig getankt werden können. Auch auf die Haustiere, die die Mitarbeiter ins Büro begleiten, hat sich das Unternehmen etwas einfallen lassen: Beim Boden verzichtet Bewital zum Beispiel komplett auf Teppich, auch eine Hundedusche für Vierbeiner ist in den Plänen berücksichtigt. „Viele bringen ihre Hunde mit zur Arbeit, deshalb sind auch solche Details für uns ein selbstverständlicher Bestandteil der Planungen gewesen“, betont Ulrike Petershagen. 

Die Fertigstellung der Bewital-Verwaltung ist im vierten Quartal 2022 geplant. Das alte Verwaltungsgebäude soll anschließend abgerissen werden.

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