„Der Auftrag von NYK Cruises im Jahr 2021 mitten in der Pandemie war ein starkes Signal für den Schiffbau in Papenburg. Daher freuen wir uns auch heute sehr, NYK Cruises als Kunden gewonnen zu haben und den Bau dieses modernen Kreuzfahrtschiffes einläuten zu können“, erklärte Geschäftsführer Thomas Weigend.
Die Teams von Meyer und NYK Cruises arbeiten bei diesem Projekt eng zusammen. Für das Papenburger Unternehmen sei es „eine sehr reizvolle Aufgabe, die japanische Kultur kennenzulernen und ein Kreuzfahrtschiff für diesen Markt zu optimieren“.
Vertreter des japanischen Unternehmens waren beim Brennstart auf der Werft zu Gast und wünschten dem Projekt nach japanischer Tradition viel Glück bei der Bemalung von sogenannten Daruma. „Schon während der Konstruktion des Schiffes sind wir alle dankbar für die bisher geleistete Zusammenarbeit von Meyer. Wir wünschen uns, dass wir diese ausgezeichnete Beziehung bis zur erfolgreichen Ablieferung von Asuka III und darüber hinaus fortsetzen können“, betonte Hiroyuki Endo, Präsident von NYK Cruises.
Für das neue Kreuzfahrtschiff wird die Meyer Werft zahlreiche Lösungen nach Maß einsetzen. Dazu gehören eine gemäß den geplanten Routen optimierte Hydrodynamik, kontaktlose Steuerungen sowie Bordeinrichtungen, die an die Bedürfnisse der japanischen Passagiere angepasst sind.
Angetrieben wird das Schiff mit verflüssigtem Erdgas. Neben der Reduzierung des CO2-Ausstoßes könne damit der Ausstoß von Stickoxiden und Feinstaub nahezu vollständig, und Schwefeloxide komplett vermieden werden, wie die Werft in einer Pressemeldung mitteilte. Mit einer Länge von 230 Metern und einer Breite von 29,8 Metern wird es Platz für 744 Passagiere bieten.