Der Logistikdienstleister Hellmann Worldwide Logistics verzeichnete im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 3,7 Milliarden Euro, nachdem im Vorjahr 3,8 Milliarden Euro erwirtschaftet wurden. Während der Umsatz leicht zurückging, stieg die Anzahl der Sendungen im Jahresvergleich auf rund 21 Millionen an. In einem Marktumfeld, das durch geopolitische Spannungen und einen gedämpften Welthandel geprägt war, spiegele dieses Ergebnis eine stabile Geschäftsentwicklung wider, heißt es bei Hellmann. Durch die Konzentration auf Effizienzsteigerungen und optimierte Kostenstrukturen konnte das Unternehmen seine Eigenkapitalquote leicht verbessern, was die Bilanz für künftige Investitionen stärke.
Strategische Neuausrichtung und Expansion
Mit der Strategie „Forward2030“ hat das Unternehmen eine Ausrichtung definiert, die als Fundament für die Entwicklung in dynamischen Märkten dienen soll, wie es in einer Mitteilung heißt. In diesem Zuge wurde das Portfolio im Bereich der E-Commerce-Logistik erweitert, unter anderem durch die Kooperation mit SkyNet. Parallel dazu baute der Logistiker seine internationale Präsenz aus, etwa durch eine neue Landesorganisation in Kolumbien. Dieser Kurs wurde auch Anfang 2026 fortgesetzt, beispielsweise durch ein Automotive Joint Venture mit Motherson. Zudem wurde im vergangenen Jahr ein Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht, der CO2-Ziele gemäß den CSRD-Richtlinien definiert.
„2025 war von einem äußerst anspruchsvollen Marktumfeld geprägt. Vor diesem Hintergrund bin ich stolz auf das, was unsere globale Mannschaft gemeinsam erreicht hat. Wir haben eine solide operative Leistung erbracht und gleichzeitig mit Forward2030 einen klaren strategischen Kurs eingeschlagen – mit einem starken Fokus auf unsere Kunden“, sagt Jens Drewes, CEO von Hellmann Worldwide Logistics. Martin Eberle, CFO des Unternehmens, ergänzt: „In einem so volatilen Umfeld stabile Umsätze zu erzielen und gleichzeitig unsere Eigenkapitalquote zu verbessern, zeigt die finanzielle Stabilität von Hellmann. Unser konsequentes Kostenmanagement und unsere belastbare Bilanz geben uns die notwendige Flexibilität, um weiter in Innovation und digitale Fähigkeiten zu investieren.“