FMO: 62 Prozent mehr Fluggäste in 2021

Steinfurt
Der Flughafen Münster/Osnabrück | Foto: FMO

Greven – Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) hat im vergangenen Jahr 62 Prozent mehr Fluggäste verzeichnet. Insgesamt wurden an den Grevener Airport 362.106 Fluggäste gezählt. Zu den Zielen mit dem stärksten Aufkommen zählten Antalya (rund 89.000 Fluggäste), Mallorca (rund 78.000 Fluggäste) und München (rund 60.000 Fluggäste).

Die Zahl der Starts und Landungen wuchs ebenfalls 2021 um neun Prozent auf 32.844. Grund dafür war die große Anzahl an Flügen der Allgemeinen Luftfahrt (vor allem Business-, Privat-, Ambulanz-, Schulungs- und Hilfsflüge, wie zum Beispiel Verlegungsflüge von Corona-Intensivpatienten). Damit liegt der FMO bei den Bewegungen rund zehn Prozent unter dem Niveau der Vor-Corona-Zeit. Auch die Luftfracht entwickelte sich positiv: Mit 13.450 Tonnen stieg die Tonnage gegenüber dem Jahr 2020 um 22 Prozent.

Ausblick auf 2022

Die Aussichten für das Jahr 2022 stuft der FMO als „stark von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie abhängig“ ein. Die Fluggesellschaften und Reiseveranstalter haben für dieses Jahr bereits ein Flugprogramm zur Buchung freigegeben, das die Kapazitäten des Vorjahres deutlich übertrifft, teilte der Flughafen mit. Aktuell stehen im FMO-Flugplan über 20 Ziele. Mit Faro an der portugiesischen Algarveküste ist von Corendon Airlines eine neue Urlaubsdestination dazugekommen. 

Die Flugkapazitäten sollen im kommenden Sommerflugplan weiter ansteigen. Nach Palma de Mallorca sind im Sommer beispielsweise bis zu 25 wöchentliche Flüge durch Eurowings, Ryanair und Corendon Airlines geplant, im vergangenen Jahr waren es 14 Verbindungen pro Woche. Auch auf die griechische Insel Kreta geht es demnächst häufiger: Neben den drei wöchentlichen Flügen von Corendon Airlines wird die griechische  Fluggesellschaft Aegean Airlines im Auftrag des Reiseveranstalters TUI zwei weitere Frequenzen mit Beginn der Sommerferien in NRW anbieten.  

„Eine genaue Jahresprognose kann man aktuell vor dem Hintergrund der weiteren Omikron-Entwicklungen seriös nicht treffen“, räumt FMO-Geschäftsführer Prof. Dr. Rainer Schwarz ein. „Insbesondere der vergangene Herbst hat aber gezeigt, dass die Menschen sofort wieder reisen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen und verlässlich sind. Unser Flugplan bietet eine gute Grundlage für weiter steigende Fluggastzahlen.“ 

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