Der Logistikdienstleister Fiege hat im Werk von Mercedes-Benz in Wörth fünf Sattelzugmaschinen des Typs eActros 600 übernommen. Die Fahrzeuge besitzen drei LFP-Batteriepakete mit einer Gesamtkapazität von rund 621 Kilowattstunden und erreichen eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern ohne Zwischenladung. Mit diesem Erwerb wächst der Bestand schwerer Elektro-Lkw in der internationalen Flotte des Unternehmens auf 25 Einheiten. Die Neuzugänge kommen an den Standorten Rangsdorf und Bremen zum Einsatz.
Christian Thiemann, Managing Director der Fiege-Geschäftseinheit Transport, erklärt, wie es in einer Mitteilung heißt: „Der Verkehrs- und Transportsektor ist nach wie vor einer der größten Emissionstreiber in Deutschland und verfehlt die Klimaziele bislang deutlich. Deshalb ist die fortschreitende Dekarbonisierung unseres Fuhrparks eine zentrale Säule unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Wir möchten unsere CO2e-Emissionen stetig reduzieren und unserer Verantwortung als Logistikdienstleister gerecht werden. Die neuen E-Lkw helfen uns, das Thema emissionsfreie Transporte gemeinsam mit unseren Kunden weiter voranzutreiben.“
Investitionen in Ladeinfrastruktur und Standorte
In Deutschland betreibt Fiege derzeit 17 schwere Elektro-Lkw der Marken Mercedes-Benz, Volvo und Designwerk. Im Verlauf des Augusts erweitert ein weiteres Modell vom Typ eGTX des Herstellers MAN am Standort Unna den Fuhrpark. Zur Gewährleistung der Einsatzflexibilität baut das seit mehr als 150 Jahren bestehende Familienunternehmen die Ladeinfrastruktur an den Niederlassungen aus. Aktuell stehen in Deutschland 20 Schnellladepunkte zur Verfügung, bis zum Jahresende soll diese Zahl auf 30 steigen. In der Schweiz betreibt das Unternehmen acht batterieelektrische schwere Lkw und hat für diese am Standort Oftringen im Kanton Aargau einen eigenen Ladepark in Betrieb genommen.