Kreis Steinfurt

Fiege errichtet neues Logistikzentrum in Hamminkeln

Greven/Hamminkeln - Der Logistikdienstleister Fiege mit Sitz in Greven baut ein neues Multi-User-Center in Hamminkeln und erweitert sein Standortnetz am Niederrhein. Bei den Planungen misst das Familienunternehmen aus dem westfälischen Greven dem Thema Nachhaltigkeit besondere Bedeutung bei. Die Fertigstellung des Logistikzentrums ist für Herbst 2026 geplant.

Blick in die Zukunft: Fiege schafft rund 55.000 Quadratmeter Logistikfläche in Hamminkeln. Visualisierung: Fiege

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Die Fiege-Gruppe beginnt im September mit den Bauarbeiten für das neue Logistikzentrum in Hamminkeln, wie das Unternehmen nun mitteilt. Die Immobilie, deren Fertigstellung für Herbst 2026 geplant ist, wird über knapp 55.000 Quadratmeter Logistikfläche für Kunden aus verschiedenen Branchen verfügen. Durch die unmittelbare Nähe zur Bundesautobahn 3 sei der neue Standort verkehrstechnisch gut angebunden und füge sich in das bereits bestehende Fiege-Logistiknetz am Niederrhein mit Standorten in Emmerich und Bocholt ein. Im Zuge der Baumaßnahmen wird angrenzend zu dem insgesamt knapp 95.000 Quadratmeter großen Grundstück ein neuer Park-and-Ride-Parkplatz an der Isselburger Straße errichtet.

Bernd Romanski, Bürgermeister der Stadt Hamminkeln, sagt: „Ich freue mich, dass sich mit Fiege ein über 150 Jahre altes Familienunternehmen dazu entschieden hat, sein Standort-Netzwerk hier in Hamminkeln zu erweitern. Die Ansiedlung von Fiege ist ein bedeutender Impuls für unsere Stadt. Durch das Schaffen neuer Arbeitsplätze und dank der nachhaltigen Bauweise des Logistikzentrums leistet Fiege einerseits einen wertvollen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung von Hamminkeln und zum anderen auch zur Energiewende in unserer Stadt.“

Maßnahmen für Nachhaltigkeit

Bei der Planung und Entwicklung des Logistikzentrums, für die Fiege Real Estate verantwortlich zeichnet, habe das Unternehmen auch einen Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit gelegt. Die fünfgliedrige und multimandantenfähige Halle wird  daher über eine Mineralwolldämmung und energie-effiziente LED-Beleuchtung verfügen. Um die Beheizung kümmern sich Wärmepumpen. Die Energie dafür wird teilweise über eine PV-Anlage erzeugt, die das gesamte Dach bedecken und eine Gesamtleistung von 6.500 Kilowattpeak bereitstellen wird. Thoralf Schuster, der den Geschäftsbereich Real Estate bei Fiege gemeinsam mit Kai Alfermann und Nikolaus von Blomberg als Managing Director führt, sagt: „Grünen Strom zu nutzen und mithilfe von Photovoltaik selbst zu produzieren, ist eine zentrale Säule unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Wir verfolgen ambitionierte Ausbauziele, damit wir unsere Logistikzentren zu kleinen, nachhaltigen Solar-Kraftwerken ausbauen und bis 2030 mehr regenerative Energie erzeugen, als wir selbst verbrauchen.“

Automatisierte Gebäudeleittechnik und Monitoring-Tools sollen in Hamminkeln dafür sorgen, den Energieverbrauch des neuen Fiege-Logistikzentrums zu optimieren. Für das Gebäude strebt das Grevener Familienunternehmen den Standard EG-40 sowie eine Gold-Zertifizierung (Version 2023) der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) an. Schuster erklärt: „Fiege verfolgt das klare Ziel, ein treibhausgasneutrales Unternehmen zu werden. Der Bau von nachhaltigen und energie-effizienten Logistikimmobilien leistet dafür einen entscheidenden Beitrag.“


 

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