Im deutschen Markt wächst 2G nach eigenen Angaben mit 14 Prozent erneut robust. Das Unternehmen erzielte in Deutschland mit 21,7 Millionen Euro insgesamt 2,6 Millionen Euro mehr Aufträge als im Vorjahr (Q2 2024: 19,1 Millionen Euro). Zum Aufschwung trage erneut das Segment Biogas bei, obgleich das dafür wesentliche und vom Deutschen Bundestag beschlossene Erneuerbare-Energien-Gesetzt („Biomassepaket“) noch unter dem Vorbehalt beihilferechtlicher Genehmigung durch die Europäische Union steht.
Nordamerika deutlich über Vorquartal, aber unter Vorjahresquartal
Das Geschäft in Nordamerika liegt deutlich über Vorquartal (plus 102 Prozent), aber noch unter Vorjahresquartal (minus 30 Prozent). Mit 8,3 Millionen Euro wurde der Auftragseingang in der Region im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal (Q1: 4,1 Millionen Euro), das von Vorzieheffekten in 2024 gekennzeichnet war, verdoppelt. Auch wenn der Auftragseingang den des Vergleichszeitraums des Vorjahres (Q2 2024: 11,9 Millionen Euro) noch nicht wieder erreichte, deute die Anzahl der offenen Angebote „auf eine sehr starke zweite Jahreshälfte hin“, wie 2G mitteilte.
Europäischer Markt mit historischem Hoch
Besonders erfreulich entwickelte sich nach Angaben des Unternehmens der europäische Markt außerhalb Deutschlands. Der Auftragseingang erreichte im zweiten Quartal mit 23,7 Millionen Euro ein historisches Hoch und übertraf sowohl das Vorquartal (Q1 2025: plus 115 Prozent), wie auch das Vorjahresquartal (Q2 2024: plus 280 Prozent) deutlich. Insbesondere in Italien reüssierte 2G in der Biomethan-Industrie. Aber auch die für 2G jüngeren Märkte in Südost- und Osteuropa entwickelten sich kräftig, heißt es.
„Die Elektrifizierung sowie die Digitalisierung treibt den global steigenden Bedarf an sicherer Stromversorgung deutlich voran. Die Fortschritte beim Netzausbau halten damit jedoch nur begrenzt Schritt“, so CEO Pablo Hofelich. „In diesem Umfeld bieten unsere dezentralen, brennstoffvariablen Anlagen eine zunehmend gefragte Lösung.“