Kreis Borken

Schmitz Cargobull: Erweiterung in Vreden genehmigt

Vreden – Der Hersteller von Sattelaufliegern Schmitz Cargobull erweitert seinen Standort in Vreden. Die Baugenehmigung für den Ausbau des Auslieferungszentrums in Großemast liegt nun vor. Christian Glebe, Werksleiter Vreden, und Michael Franek, Leiter des Erweiterungsprojekts, begrüßten Vredens Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp sowie Fachbereichsleiter Stadtentwicklung Joachim Hartmann im Werk, um ihnen das Bauvorhaben vor Ort zu präsentieren.

Freuen sich auf dei Erweiterung von Schmitz Cargobull in Vreden (von links): Joachim Hartmann (Fachbereichsleiter Stadtentwicklung Stadt Vreden), Dr. Tom Tenostendarp (Bürgermeister Stadt Vreden), Michael Franek (Leiter Produktionstechnik/Technischer Erfüllungsprozess Schmitz Cargobull) und Christian Glebe (Leiter Schmitz Cargobull Werk Vreden). Foto: Schmitz Cargobull

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Die Bauarbeiten werden im ersten Halbjahr 2025 beginnen und etwa ein Jahr dauern. Mit dieser „bedeutenden Investition“ werden eine zusätzliche Fläche von rund elf Hektar und etwa 750 neue Fahrzeug-Stellplätze geschaffen, wodurch die Abwicklung der Fahrzeugauslieferung beschleunigt werde, wie Schmitz Cargobull in einer Pressemeldung mitteilte. Dies bringe erhebliche Vorteile für das Unternehmen, die Anwohner und die Umwelt. 

„Die Erweiterung des Abstellplatzes ist ein wichtiger Baustein zur Sicherung des Betriebsstandortes in Vreden. Aufgrund der Verflechtungen mit weiteren ortsansässigen und regionalen Unternehmen stärkt dies den Wirtschaftsstandort Vreden und sichert Arbeitsplätze“, betonte Bürgermeister Tenostendarp. Fachbereichsleiter Stadtentwicklung Hartmann ergänzte: „Zentrale Abstellflächen in unmittelbarer Nähe zum Produktionsort haben einen großen Mehrwert, weil damit andere, wertvolle Gewerbeflächen frei werden und Raum für Betriebserweiterungen und -ansiedlungen bieten.“ 

Externe Abstellflächen reduzieren, CO2 einsparen

Darüber hinaus wird die Anzahl der externen Abstellflächen, die zurzeit im ganzen Kreis Borken und darüber hinaus von Schmitz Cargobull für die Abstellung der Fahrzeuge bis zur Abholung angemietet werden müssen, von mehr als 20 auf zehn reduziert. Diese verbleibenden zehn Abstellflächen befinden sich im direkten Umkreis vom Schmitz Cargobull Werk, maximal sechs Kilometer entfernt.  

„Die große Stellfläche vor Ort ist auch wichtig hinsichtlich mehr Nachhaltigkeit. Momentan müssen wir die Fahrzeuge bis zur Abholung durch die Kunden teilweise kilometerweit entfernt parken, da die Abstellkapazität am Auslieferungszentrum nicht ausreicht. Durch die zusätzlichen 750 Abstellflächen können die erforderlichen Transportkilometer um rund 200.000 Kilometer im Jahr reduziert werden, was einer Einsparung um etwa 80 Prozent entspricht. Die Verkehrsbelastung sinkt dadurch deutlich und auch die CO2-Emissionen unserer innerbetrieblichen Transporte werden um circa 80 Prozent, was eine Einsparung von etwa 150 Tonnen CO2 pro Jahr bedeutet, reduziert“, erläuterte Werksleiter Glebe. 

Ein weiterer Beitrag zur Nachhaltigkeit sei der verstärkte Einsatz von elektrisch betriebener Rangierfahrzeuge. Diese Technologie reduziere nicht nur die Emissionen für eine saubere Umgebung, sondern sorge auch für eine geringere Lärmbelastung im Umfeld, wie Schmitz Cargobull mitteilte.

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