Schöppingen

Durchgängige Breitbandanbindung für Schöppingen

Schöppingen - Es fehlt nicht mehr viel zu 100 Prozent. Schon früh hatte die Gemeinde Schöppingen das Thema Breitbandausbau als Standortfaktor erkannt. Während viele Städte und Gemeinden noch immer Lücken schließen, sind „weiße Flecken“ in Schöppingen schon nicht mehr vorhanden.

Die Gemeinde Schöppingen ist nahezu vollständig mit Glasfaser ausgestattet. Foto: AdobeStock/Gerhard Seybert

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Solche „weißen Flecken“ sind jene Gebiete, in denen kein leistungsfähiges Telekommunikationsnetz existiert, doch davon gibt es in Schöppingen keine mehr. Auch die Außenbereiche wurden bereits versorgt. Weil die Deutsche Glasfaser den Ortskern bereits 2016 angebunden hat, gibt es nur noch wenige Baustellen bei der Versorgung mit schnellem und stabilem Internetzugang.  

Schöppingen geht jetzt die „grauen Flecken“ an, also Bereiche, in denen die Bandbreite unter 100 Mbit/Sekunde liegt. Die Gemeinde beteiligt sich seit Sommer 2022 an einem kreisweit gebündelten Breitbandinfrastrukturförderverfahren. Der etwas sperrige Begriff steht für den Ansatz, eine flächendeckend gigabitfähige Infrastruktur zu gestalten.  

Koordiniert wird das Projekt vom Kreis Borken in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken. Mit rund 200.000 Euro Eigenanteil hat sich Schöppingen an dem Programm beteiligt, für die Gemeinde wurden dabei rund 40 förderfähige Adressen in die Ausschreibung aufgenommen.  

Voraussichtlich bis zum Jahreswechsel sollen die erforderlichen Arbeiten erledigt sein, dann ist Schöppingen tatsächlich praktisch lückenlos mit Breitband versorgt – ein erheblicher Schritt. „Wir sind dann sehr gut angebunden“, wertet Bürgermeister Franz-Josef Franzbach.  

Carsten Schulte

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