Rosendahl

Leader-Projekte | Ideen ins Rollen bringen

Ob Pumptrack, Fahrradreparaturstation, Kirchturmführung mit animierten Videos oder eine Flutlichtanlage für den Tennisplatz des SW Holtwick – viele Projekte, die in den vergangenen Jahren in Rosendahl entstanden sind, hätten ohne das Leader-Programm nicht umgesetzt werden können. Für die Gemeinde ist die europäische Förderinitiative inzwischen zu einem wichtigen Werkzeug geworden, um Ideen aus Vereinen, Ehrenamt und Bürgerschaft auf den Weg zu bringen.

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„Leader ist eine hervorragende Finanzierungsmöglichkeit, weil sie viele Bereiche abdeckt. Von Kultur über Freizeit und Sport bis hin zu sozialen Projekten können ganz unterschiedliche Ideen unterstützt werden“, erklärt Carsten Röttger, zuständig für das Fördermittelmanagement bei der Gemeinde Rosendahl. Nicht nur Kommunen, sondern auch Vereine, Initiativen und Privatpersonen können Projekte einreichen. Voraussetzung ist, dass die geförderten Maßnahmen öffentlich zugänglich sind und einen Mehrwert für die Allgemeinheit schaffen. „Bei Leader ist der Einstieg vergleichsweise einfach“, betont Röttger. „Gerade kleinere Projekte profitieren davon. Und gleichzeitig stärkt es das ehrenamtliche Engagement vor Ort.“ So wurden in den vergangenen Jahren – vor allem dank tatkräftiger Unterstützung der Heimatvereine Darfeld und Osterwick – zahlreiche Vorhaben in Rosendahl umgesetzt. Dazu gehören unter anderem die Sanierung des Umfelds am Holtwicker Ei, die Einrichtung eines Geschichtenparks mit QR-Codes zur Ortsgeschichte, die Aufwertung des Schützenfestplatzes sowie der Bau eines Pumptracks. Hinzu kamen Fahrradreparaturstationen, Aufenthaltsbereiche in Generationenparks, ein Niedrigseilgarten in Osterwick sowie digitale Angebote wie die Kirchturmführung mit animierten Videos. In Darfeld entstand das Backhaus am Bahnhof und ein Café. „Was in den vergangenen Jahren geschaffen worden ist, ist beeindruckend“, betont Röttger. 

Auch aktuell stehen weitere Projekte in den Startlöchern, die mithilfe von Leader umgesetzt werden sollen. Ein Schwerpunkt liegt am Bahnhof Darfeld, der sich zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt hat. Dort soll neben dem bereits bestehenden Backhaus eine Schirmscheune entstehen. Sie soll künftig Lagerflächen für Veranstaltungen und die Arbeit der Ehrenamtlichen schaffen. „Am Bahnhof ist durch das Engagement des Heimatvereins bereits unglaublich viel entstanden. Die Schirmscheune wäre der nächste sinnvolle Entwicklungsschritt“, findet Röttger.

Bereits bewilligt ist ein weiteres Projekt in Osterwick. Dort werden drei bestehende Tennisplätze saniert. Zusätzlich soll auf einem weiteren Platz ein Padel-Court entstehen. Die Sanierung der Tennisplätze erfolgt aus Eigenmitteln, während der neue Padel-Platz über Leader gefördert wird.

Erstellt von Anja Wittenberg
 

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