Preußen Münster

Volksbank im Münsterland: Mit dem Adler im Portemonnaie

Münster - In der Region ist die Volksbank im Münsterland seit über 140 Jahren tief verwurzelt. Und natürlich steht auch der bekannteste Fußballklub aus dem Münsterland auf dem Zettel der Bank. Seit den Neunzigerjahren ist die Volksbank Partner des SC Preußen Münster. Es geht dabei um viel mehr als nur ein Sponsoring: „Das ist eine Herzensangelegenheit für uns“, sagt Daniel Averesch, Regionalleiter Privatkunden Süd bei der Volksbank im Münsterland. Über die Jahre sei die Partnerschaft gewachsen, heute nutzt die Bank eine Loge im Preußenstadion für Begegnungen in einem hochemotionalen Umfeld.

Daniel Averesch, Regionalleiter Privatkunden Süd bei der Volksbank im Münsterland, begrüẞt Kunden und Partner in der Volksbank-Loge im Preuẞenstadion. Foto: Alex Stoll | Volksbank im Münsterland eG

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„Etwa um die 3.200 Kunden haben wir im Laufe der Zeit in unserer Loge begrüßt“, sagt Averesch. Der Ort abseits der üblichen Büroumgebung macht das Besondere aus. „Beim Fußball werden Hürden abgebaut, das ist eine niedrigschwellige und lockere Atmosphäre und damit bestens geeignet, um unsere Beziehungen mit Partnern und Kunden zu verfestigen.“  

Vom Balkon der Tribüne lassen sich die Spiele verfolgen, innen hat die Volksbank im Münsterland einen emotionalen Raum der Begegnung geschaffen – mit historischen Fotos der Volksbank in Münster neben Fotos des SC Preußen Münster. An der Hammer Straße kann die Volksbank heute Firmen- und Privatkunden gleichermaßen empfangen. „Aber die Loge dient uns auch als Ort zum Netzwerken“, sagt Averesch.  

Welche Bedeutung das für die Volksbank hat, wird optisch sichtbar: In der Loge steht „Tradition verbindet“. Das ist nicht nur eine Floskel. Auch in schwierigen Zeiten stand die Bank an der Seite des Klubs von der Hammer Straße. „Da haben wir Paohl gehalten“, sagt Averesch. Bei der Stange geblieben, heißt das. Der Lohn: Heute ist der Klub viel professioneller aufgestellt, ist enorm gewachsen. „Das fühlt sich gut an“, sagt Averesch. „Gerade, weil wir selbst schon so lange dabei sind.“  

Bis mindestens 2028 läuft der aktuelle Vertrag, dann soll das umgebaute Stadion stehen und damit dem Klub ganz neue Rahmenbedingungen bieten. Und aus Sicht der Volksbank im Münsterland soll es natürlich weitergehen, die Zukunft hat ja gerade erst begonnen.  

Bankkarte im Preußen-Design

Längst findet die Partnerschaft auch weit über die Grenzen des Stadions hinaus ein Echo. Seit 2022 können Kunden der Volksbank im Münsterland eine spezielle Bankkarte im Preußen-Design erhalten. Der „Adler fürs Portemonnaie“, sagt Averesch. Die Karte findet großen Anklang, mehr als 700 Exemplare gab die Volksbank bisher aus, davon auch etliche an die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Das zeigt die Verbundenheit im eigenen Haus“, freut sich Averesch. Mit der Karte kommen auch Vorteile: Rabatte auf Dauerkarten oder im Fanshop, exklusive Verlosungen oder Autogramme.  

Sport ist für die Volksbank im Münsterland ohnehin ein großes Thema. „Wir unterstützen nicht nur Profis, sondern über 100 Sportvereine in der gesamten Region mit Spenden oder klassischem Sponsoring“, sagt Pascal Klein, bei der Volksbank zuständig für Sportsponsoring. Die Preußen mögen der „Leuchtturm“ sein, aber es gibt auch mehr als Fußball.  

Ein Beispiel: das Crowdfunding. Vereine können einen Spendenaufruf bei Fans und Unterstützern starten – ob für ein neues Vereinsheim oder einen neuen Rasen. Und die Volksbank legt am Ende die Hälfte der Spendensumme noch einmal obendrauf. Im Jahr 2024 lag der Anteil der Volksbank allein bei 47.000 Euro – 27 gemeinnützige Projekte in der Region wurden so unterstützt. „Viele schaffen eben mehr“, beschreibt Klein das Motto.  

Carsten Schulte
 

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