Oelde

Kern Drucklufttechnik | Umzug nach nebenan

Für das Oelder Unternehmen Kern Drucklufttechnik steht ein Umzug an. Voraussichtlich im April bezieht das 1996 gegründete Unternehmen einen neuen Standort mit deutlich mehr Platz. Die gute Nachricht: Kunden und Mitarbeiter haben es nicht weit – nur ein paar Meter vom bisherigen Standort Am Landhagen will das Unternehmen weiterwachsen.

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Mit dem Umzug verabschiede sich Kern Drucklufttechnik zugleich von den eigenen Neubauplänen, wie Inhaber Christian Kern formuliert. Die waren noch unter Gründer Gerhard Kern entstanden, denn die Skalierung des Geschäfts war schon seit längerer Zeit ein Thema. Längst ist am bisherigen Standort der Platz zu knapp.  

Seit 2023 führt Christian Kern das Unternehmen in zweiter Generation. Keine Selbstverständlichkeit, wie er selbst sagt. „Das war nicht der Plan. Ich habe früh meine Ausbildung zum Industriemechaniker gemacht, später dann noch eine Elektriker-Ausbildung und den Meister“, schaut er zurück. Erst 2006 sei er dann wieder in den familiären Betrieb zurückgekehrt. „So ein bisschen hat mich mein Vater anschließend ins kalte Wasser geworfen.“  

Heute führt Kern die Geschicke des Unternehmens und der anstehende Umzug ist einer eher pragmatischen Entscheidung geschuldet. Statt des ursprünglich geplanten teuren Neubaus setzte Kern auf den Kauf einer vorhandenen Halle mit rund 3.000 Quadratmeter Fläche. „Diese Halle ist deutlich größer als der bisherige Standort. Zudem vermieten wir Teilflächen unter, was uns zusätzliche Sicherheit gibt.“ Raum zum Wachsen ist allerdings reichlich vorhanden: Allein 1.200 Quadratmeter stehen für Lager, Montage, Produktion und auch die Sozialräume zur Verfügung. Der alte Standort soll ab Ende des Jahres 2026 aufgegeben werden, schaut Kern voraus. Warum der Umzug überhaupt notwendig wurde, verrät er auch: „Wir wollen uns gerade im Sonderanlagenbau weiterentwickeln. Zudem benötigen wir für unsere Mietmaschinen ausreichend Lagerflächen.“  

Kern Drucklufttechnik ist überall da im Geschäft, wo Druckluft benötigt wird – vom Handwerk über Industrie und Tankstellen bis hin zum Zahnarzt. „Es gibt praktisch keine Branche, in der keine Druckluft benötigt wird“, so Kern. Die notwendigen Kompressoren vertreibt das Oelder Unternehmen mit seinen 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern selbst und setzt dabei auf Markenhersteller wie Atlas Copco. „Wir bieten aber Dienstleistungen im drucklufttechnischen Bereich für nahezu alle Hersteller an.“ Gerade das Mietgeschäft habe in den vergangenen Jahren angezogen, erklärt Kern. Rund 280 Geräte hat das Unternehmen im Angebot, von denen regelmäßig über 100 bei Kunden im Einsatz sind. „Das ist ein wichtiges Geschäftsfeld, denn Kunden können sich so gegen Ausfälle schützen.“  

Die Bandbreite der angebotenen Maschinen sei groß, sagt Kern. „Für die Garage oder so groß wie eine Garage“, umschreibt er das Angebot mit einem Schmunzeln. Dabei geht es nicht ausschließlich um die Maschinen, sondern auch um die umgebende Peripherie, also Zuleitungen, Ventile oder Zylinder.  

Erstellt von Carsten Schulte

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