Dülmen

Wohnbaugebiete: mehr Platz zum Wohnen

Wer als Wirtschaftsstandort attraktiv bleiben will, muss auch entsprechende Wohnmöglichkeiten für Fachkräfte und ihre Familien vor Ort vorhalten. Nach diesem Credo weist die Stadt Dülmen jetzt in mehreren Ortsteilen neue Wohnbaugebiete aus. Insgesamt über 200 neue Bauplätze gehen damit auf den Markt.

Am Raiffeisenring in Buldern entsteht das zweitgrößte Baugebiet. Foto: Stadt Dülmen

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Im Dernekamp ist mit „Auf dem Bleck“ ein neues Wohnbaugebiet mit 96 Grundstücken geplant. Vorgesehen sind dort neben Einfamilienhäusern und Doppelhaushälften auch vier Mehrfamilienhäuser, vier Reihenhausblöcke mit jeweils fünf bis sechs Reihenhäusern. Die Vermarktung ist im Dezember gestartet und die ersten Verträge mit Käufern sind bereits unterschrieben. „Es ist das größte Wohngebiet, das wir zurzeit haben“, informiert Chris Hommer aus dem Grundstücksmanagement der Stadt Dülmen. Die Vermarktung sei gut angelaufen. Denn: „Wir waren in den vergangenen Jahren praktisch ausverkauft und konnten keine Baugrundstücke mehr anbieten“, erläutert Hommer. 

Für die Grundstücksvergabe gibt es daher ein Punktesystem. Gute Chancen auf einen Zuschlag haben zum Beispiel junge Familien mit Kindern. „Zum einen möchten wir sicherstellen, dass am Wirtschaftsstandort Dülmen auch künftig genügend Arbeitskräfte vorhanden sind, zum anderen möchten wir natürlich auch unsere geschaffenen Kapazitäten in Kitas und Schulen entsprechend auslasten. In der Summe bleibt Dülmen so ein lebendiger Standort“, begründet Hommer. 

Weiteres Entwicklungspotenzial

Das zweitgrößte Baugebiet in Dülmen entsteht am Raiffeisenring im Ortsteil Buldern. 88 Grundstücke für Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften werden dort vergeben. Weitere 27 Grundstücke für Häuser dieser Art entstehen an der Linnertstraße in Hausdülmen und Ende des Jahres gehen die 25 Grundstücke im Ortsteil Merfeld in die Vermarktung. „Perspektivisch haben wir sogar noch Entwicklungspotenzial in Hiddingsel am Nosterkamp sowie im Dernekamp“, blickt Hommer voraus. In Hiddingsel soll es in den nächsten Jahren mit dem Verkauf losgehen. 

Standortvorteile

Dass Dülmen als Wohnort gefragt ist, liegt aus Sicht des Grundstückmanagers vor allem an der Lage der Stadt. „Zwischen dem Ruhrgebiet und Münster gelegen, lässt es sich in Dülmen ländlich wohnen und praktisch alles mit dem Fahrrad erledigen, aber man ist trotzdem schnell in den Ballungszentren – entweder mit dem Auto über die beiden direkten Anbindungen an die A 43 oder mit der Bahn“, erklärt Hommer. Auch die Innenstadt hat sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt. „Typisch für Dülmen ist ebenfalls die vielfältige Vereinslandschaft, sodass wirklich jeder, egal welchen Alters, das passende für sich findet“, betont Hommer.  

Um verstärkt bezahlbaren Wohnraum zu realisieren, ist die Stadt darüber hinaus aktuell dabei, eine Wohnungsbaugenossenschaft mit einem Wohnbauträger zu gründen. Ein erstes Projekt ist bereits in der Entwicklung: Gemeinsam wollen sie einen Neubau errichten, in dem zwölf geförderte Wohneinheiten für sozial schwache Familien entstehen. 
 

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