Windenergie
Beim Ausbau der erneuerbaren Energien setzt die Gemeinde in den kommenden Jahren vor allem auf Windenergie. Nach einem umfangreichen Genehmigungsverfahren ist der Weg nun für den Windpark Ascheberg-Forsthövel frei. Geplant sind drei Windkraftanlagen mit einer Leistung von jeweils 6,8 Megawatt. „Der Windpark soll Ende 2025 ans Netz gehen“, informiert Thomas Stohldreier, Bürgermeister der Gemeinde Ascheberg. Auch für einen Windpark in der Bauerschaft Holthoff laufen die Vorbereitungen. Dort sollen vier Windenergieanlagen ebenfalls mit einer Leistung von je 6,8 Megawatt entstehen.
Davon sollen die Bürgerinnen und Bürger finanziell profitieren. Für den Betrieb der beiden Windparks wird eine eigene Betreibergesellschaft gegründet, an der sich die Ascheberger beteiligen können. „Somit kommen die Gewinne der Kommune und den Bürgern direkt zugute“, erklärt Stohldreier. Auch die Anwohner im Umkreis von einem Kilometer rund um die Windanlagen sollen automatisch davon profitieren. Durch den Bau der beiden Windparks wäre die Gemeinde dann in der Energieversorgung rein rechnerisch autark aufgestellt.
Wohngebiete
Im Baugebiet Breilbusch hat die Gemeinde fünf Grundstücke an Ascheberger Unternehmen vergeben, die dort als Investor agieren und für Mitarbeitende Wohnungen errichten. Zwei Grundstücke sind schon mit jeweils sechs Wohneinheiten bebaut. Für die anderen drei, auf denen jeweils drei Wohneinheiten vorgesehen sind, läuft zurzeit der Bauantrag. „Dieses Modell können wir uns auch an anderen Stellen in Ascheberg vorstellen. Es ist ein Win-win-Modell für alle: Die Mitarbeitenden bekommen bezahlbaren Wohnraum, die Unternehmen liefern damit ein gutes Argument bei der Fachkräftesuche für einen Arbeitsplatz in Ascheberg“, vergleicht Stohldreier. Aktuell bereitet die Gemeinde deshalb ein ähnliches Projekt für das Baugebiet Bahnhofsgärten vor. Dort kommen vier Grundstücke infrage, die Investoren mit Mehrfamilienhäusern bebauen könnten. Auch in den Ortschaften Davensberg (Neubaugebiet Hemmen II) und Herbern sollen Investorengrundstücke verkauft werden. „Darüber hinaus können wir natürlich auch für Einfamilienhausbauer attraktive und ausreichend Grundstücke zur Verfügung stellen”, ergänzt Stohldreier.