Ascheberg

Gewerbegebietsentwicklung: für die nächsten Jahre gut aufgestellt

In Sachen Gewerbeflächenentwicklung muss sich die Gemeinde Ascheberg im Vergleich zu anderen Standorten vorerst keine allzu großen Sorgen machen. Denn die Kommune weist aktuell gleich an zwei Stellen neue Gewerbegebiete aus – und hat noch Potenzial für mehr.

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Das neue Gewerbeflächenangebot kommt zur richtigen Zeit, denn die Nachfrage – sowohl aus dem Bestand als auch von externen Unternehmen, die sich in Ascheberg niederlassen möchten – ist groß und in den vorhandenen Gewerbegebieten gibt es zurzeit keine freien Grundstücke mehr.  
Eines der neuen Areale ist das Gewerbegebiet Ondrup in der Ortschaft Herbern. Es ist bereits in der Vermarktung, sodass einer der insgesamt sechs Hektar schon vergeben ist. Aschebergs Wirtschaftsförderer Julian Hatebur erklärt: „Die Grundstücke lassen sich flexibel einteilen, sodass wir auf die Bedarfe der Unternehmen gut eingehen können. Es ist aber ein kleines Puzzlespiel, denn Nachfragen haben wir mehr als genug.“ Aufgrund der Lage mit einer günstigen Anbindung an die Autobahn 1 sei das Gewerbegebiet Ondrup vor allem auch für Unternehmen interessant, die in Richtung Hamm oder darüber hinaus im Ruhrgebiet tätig sind. 

Mehr Platz an der B58

Mehr Platz für die Wirtschaft entsteht aktuell auch an einer anderen Stelle in Ascheberg, direkt an der B 58: das neue Gewerbegebiet Vennkamp. Dort laufen noch die Erschließungsarbeiten für den ersten Bauabschnitt, der rund 3,5 Hektar umfasst. „Die Grundstücke sind allerdings schon alle vergeben“, bestätigt Hatebur. Im Frühjahr könnten dann die ersten Bauarbeiten der Unternehmen starten. Parallel will die Gemeinde im kommenden Jahr den zweiten Bauabschnitt mit rund sieben Hektar angehen und erschließen. 2025 soll dann auch die Vermarktung für diese Grundstücke losgehen. „Wir denken sogar schon über einen dritten Bauabschnitt nach, weil die Nachfrage groß ist“, gibt Hatebur einen Einblick. 

Dass die Gemeinde dabei auf entsprechende Flächen zurückgreifen kann, ist für den Wirtschaftsförderer ein großes Pfund: „Die positive Berücksichtigung bei der Regionalplanung, die für unsere Gemeinde auch zukünftig weitere Flächenpotenziale zur Entwicklung vorsieht, freut uns natürlich sehr – wir sind damit flächenmäßig für die nächsten Jahre gut aufgestellt.“ 

INCA als Anlaufstelle für junge Unternehmen und Start-ups

Auch für junge Unternehmen und Start-ups gibt es in Ascheberg mit dem INCA Technologiezentrum eine Möglichkeit, sich niederzulassen. Dort können Existenzgründerinnen und -gründer Büroräume und Coworking-Spaces mieten. „Das INCA gehört zu den attraktivsten Einrichtungen für Jungunternehmen in der Region. Die Auslastung ist durchweg gut. Existenzgründende können dort in Ruhe ihre ersten Schritte machen, Kontakte knüpfen und auf eine vorhandene Infrastruktur mit Konferenzräumen, Multimedia und Küche zurückgreifen, ohne sich selbst in Unkosten stürzen zu müssen“, betont Hatebur. Nach einem gewissen Wachstum sei es dann an der Zeit, eigene Räumlichkeiten zu beziehen. „Über das INCA hat zum Beispiel eine Notarin in Ascheberg Fuß gefasst. Sie ist jetzt in ein eigenes Büro am Eschenplatz gezogen“, berichtet der Wirtschaftsförderer. 

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