In zehn Tagen startet die Fußball Europameisterschaft. Damit ein solches Großereignis rei-bungslos funktioniert, laufen im Hintergrund zahlreiche Prozesse, von denen die Zuschauer während der Veranstaltung meistens nicht viel mitbekommen - so formuliert es die Dülmener STF Gruppe.
Damit sowohl die Stadien als auch stark frequentierte Verkehrsknotenpunkte und Public Viewing-Flächen über eine leistungsstarke Anbindung verfügen, optimiere und plane die STF Gruppe die Mobilfunkversorgung von eben jenen Flächen und Gebäuden, heißt es weiter.
Damit die Bilder aus den Stadien schnell auch auf den Endgeräten der Zuschauer landen, ist im Hintergrund eine zuverlässige Mobilfunkabdeckung unerlässlich, um ein nahtloses Erlebnis für die Fans zu gewährleisten und verschiedene Aspekte des Spiels zu optimieren.
Um diesen enormen Datenmengen gerecht zu werden, plant die Dülmener STF Gruppe nun den Ausbau der Mo-bilfunkversorgung und Glasfaserverbindungen in einigen Stadien der Euro2024. Dazu zählen u.a. neue 5G Antennen, die Tribünen und Indoor-Bereiche dauerhaft versorgen sollen. Während der Europameisterschaft rechnet man aber auch abseits der eigentlichen Spielstätten an zentralen Orten mit einem erhöhten Personenaufkommen. So werden neben Stadien auch Verkehrsknotenpunkte und Flächen für Public Viewing mit temporären 5G-Antennen ausgestattet. Durch die bessere Versorgung von Bahnhöfen sollen An-reize zur Nutzung von öffentlichem Verkehr und damit einer nachhaltigen Mobilität geschaffen werden.
Lücken erkennen und schließen
Sergej Diser, Experte der STF Gruppe erklärt das Vorgehen bei der Mobilfunkplanung: „Die Planung erfolgt komplett digital in einem dreidimensionalen Modell der Stadien. Dank spezieller Programme können wir die Antennenpositionen vorab abbilden und die daraus resultierende Funkversorgung simulieren. So haben wir die Möglichkeit, schon vorab Versorgungslücken zu identifizieren und die Antennen optimal auszurichten.“
In einem relativ ähnlichen Verfahren werden auch weitere große Veranstaltungen, wie beispielsweise Festivals mit Mobilfunk versorgt. Ein 3D-Modell wird hierfür laut STF Gruppe allerdings nicht benötigt. Stattdessen wird die Ausbreitung der Funkwellen auf einer topographischen Karte simuliert und daraufhin die Parameter eingestellt, um das Veranstaltungsgelände optimal zu versorgen.