Im Rahmen von mehreren Sitzungen der Sondierungskommission wurden wesentliche Rahmenbedingungen einer gemeinsamen Sparkasse erörtert und Eckpfeiler festgelegt. „Die sehr angenehme Atmosphäre in den Gesprächsrunden war von konstruktiver, offener Zusammenarbeit und einem gemeinsamen Blick auf die Zukunft der Sparkassen geprägt“, sind sich die Vorsitzenden der beiden Verwaltungsräte, Landrat Dr. Martin Sommer und Lengerichs Bürgermeister Wilhelm Möhrke einig. Darüber hinaus wurden parallel strategische Leitplanken eines gemeinsamen Hauses in Strategie-Workshops mit den Vorständen und Führungskräften erarbeitet. Die Ergebnisse dieses Sondierungs- und Anbahnungsprozesses wurden im Rahmen der Sitzungen jetzt umfassend vorgestellt – mit der Empfehlung eines Zusammenschlusses, wie die Kreissparkasse Steinfurt jetzt mitteilte.
Acht Milliarden Euro Bilanzsumme
Neben der Sicherung der Funktion als Partner der Region sei eine Fusion auch aus der betriebswirtschaftlichen Perspektive heraus vorteilhaft. Durch einen Zusammenschluss entstünde zum 1. Januar 2026 eine Sparkasse mit einer Bilanzsumme von circa acht Milliarden Euro.
Die beiden Sparkassen-Vorstandsvorsitzenden Rainer Langkamp (Kreissparkasse Steinfurt) und Timo Schulte-Renger (Stadtsparkasse Lengerich), sind überzeugt: „Die Herausforderungen sind insbesondere für regionale Kreditinstitute groß – unsere Kundinnen und Kunden werden durch die Fusion von zwei starken Partnern zu einem gemeinsamen Haus profitieren. Auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird ein zusammengeschlossenes Institut weiterhin ein sehr attraktiver Arbeitgeber sein.“