Münster

Zukunft der Tankstelle: Westfalen auf der UNITI expo

Münster - Die Mobilitätsbranche steht vor komplexen Herausforderungen: Versorgungssicherheit, steigende Energiepreise und der Wandel hin zu klimafreundlicher Mobilität. Tankstellen entwickeln sich weiter zu Mobility Hubs mit alternativen Antrieben, Ladeinfrastruktur, innovativen Services und einem vielfältigen Shop-Geschäft. Wie das konkret aussehen kann, will die Westfalen-Gruppe vom 19. bis 21. Mai auf der UNITI expo in Stuttgart zeigen.

Über 30 der rund 260 Westfalen-Tankstellen wurden bereits zu Mobility Hubs umgebaut - so wie hier die Station am Spenrather Weg in Köln. Foto: Westfalen AG

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Die Mobilitätswende ist in vollem Gange. Gleichzeitig machen geopolitische Krisen wie der Nahostkonflikt deutlich, wie wichtig resiliente und zukunftsfähige Lösungen sind, betont Sandra Schütte, Leiterin des Geschäftsbereichs Mobility bei Westfalen. Obwohl fossile Kraftstoffe noch im Alltag dominieren, setzt das Unternehmen mit Sitz in Münster auf den Ausbau von Ladeinfrastruktur und alternativen Antriebsenergien, vor allem im Nordwesten Deutschlands. Das Unternehmen betreibt über 120 Schnellladepunkte, bis zum Jahresende sollen es mehr als 150 sein. Darüber hinaus sollen in Nordrhein-Westfalen die ersten Lkw-Ladeparks entstehen.

Digitale Lösungen für den Fuhrpark

Kunden erwarten eine zuverlässige Infrastruktur, transparente Kosten und einfache Abrechnungen, so Schütte weiter, wie es in einer Mitteilung heißt. Unter dem Namen EquiVolt präsentiert Westfalen auf der Messe eine Lösung für Unternehmen, die digitale Abrechnungsprozesse ermöglicht. Wir verstehen uns als Treiber der Mobilitätswende und begleiten unsere Kunden mit pragmatischen Lösungen – gerade auf dem Weg ihrer Transformation und damit auch bei gemischten Fuhrparks.

Wandel zum Mobility Hub

Auch für Tankstellen eröffnen sich durch die E-Mobilität neue Chancen: Mit steigenden Zulassungszahlen und Fahrzeugen mit höherer Reichweite und Ladeleistung verlagern sich Ladevorgänge zunehmend an öffentliche Standorte wie Tankstellen, erklärt die Geschäftsbereichsleiterin. Die längeren Aufenthaltszeiten bieten zusätzliche Potenziale für Gastronomie, Services und Shop-Angebote. Mit dem ALVORE-Konzept entwickelt Westfalen seine Stationen zu modernen Mobility Hubs weiter, die sich durch mehr Service, Produktvielfalt und Verweilmöglichkeiten auszeichnen. Über 30 der rund 260 Westfalen-Tankstellen wurden bereits entsprechend umgebaut.

Neben E-Mobilität gewinnen auch alternative Kraftstoffe an Bedeutung. Seit rund zwei Jahren ist der Verkauf von HVO-Diesel an öffentlichen Tankstellen in Deutschland erlaubt. Lösungen, die sofort zur Emissionsminderung beitragen, sind wichtiger denn je, sagt Schütte. Mit HVO bieten wir eine klimafreundlichere Alternative zu Diesel – ohne technische Umrüstung für viele Fahrzeuge. An mehr als 30 Westfalen-Stationen ist HVO bereits verfügbar.


 

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