Neben der Westfalen AG gehören die Chemie- und Gaseunternehmen A-Gas, Daikin Chemical, Chemours, Climalife, Honeywell, Tega und Tyczka Air Gases zu den Gründungsmitgliedern des Verbands.
Markus Rosenthal von der Berliner Kommunikationsagentur nuances pulic affairs wird als Geschäftsführer die täglichen Geschicke des Verbands leiten. Er verfüge über umfangreiche Erfahrung in der Förderung kohlenstoffarmer und emissionsfreier Technologien und über ein breites Netzwerk im Bereich Energie- und Klimapolitik, wie der neue Verband mitteilt.
Die Festlegung geeigneter Rahmenbedingen für den Einsatz, die Nutzung und Wiederverwendung von Kältemitteln biete große Potenziale für den Klimaschutz und die Nachhaltigkeit im Wärme- und Kältemanagement. Dabei sei in der Arbeit das Überwinden regulatorischer Hürden, die nicht im Einklang mit den übergeordneten Klimazielen sind, ein zentrales Anliegen des Verbandes.
Die Mitgliedsunternehmen repräsentierten die Bandbreite der Marktführer in der Lieferkette von Kältemitteln in Deutschland, wie es beim Verband heißt. Die Unternehmen wollen im Rahmen der Verbandsarbeit ihre gesammelte Fachexpertise in wesentliche politische und regulatorische Vorhaben einbringen. „Wir stehen in Deutschland bei der Dekarbonisierung des Wärmesektors und der Nutzung der Potenziale der Kreislaufwirtschaft im Bereich Kältemittel erst am Anfang, und sehen hier noch Optimierungspotentiale,“ so Rosenthal.
Die Revision der EU F-Gase-Verordnung und die damit einhergehende Verpflichtung zur Umsetzung in Deutschland, sowie die Bestrebungen für geschlossene Stoffkreisläufe im Rahmen der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie waren nach Verbandsdarstellung impulsgebend bei der Gründung des Verbands.