Um den Geschäftsbereich der geosynthetischen Hochleistungs-Tondichtungsbahnen und Bentonitmatten zu stärken und auszubauen, will die Huesker Synthetic GmbH ihre Kompetenzen bündeln, wie es weiter heißt.
Die Unternehmensleitung des Herstellers von Geokunststoffen und Technischen Textilien habe daher entschieden, den Produktionsstandort der NaBento Vliesstoff GmbH zum 31. Dezember 2024 vom sächsischen Ellefeld nach Dülmen in Nordrhein-Westfalen zu verlegen.
Die NaBento Vliesstoff GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Huesker. Sie stellt unter den Markennamen Tektoseal und NaBento mineralische Dichtungsmatten her, die vor allem zur Abdichtung von Deponien, zur Sicherung belasteter Böden und im Wasserbau eingesetzt werden. Im Zuge der Standortzusammenlegung investiert das Unternehmen in Dülmen knapp 1,5 Millionen Euro.
Wettbewerbsfähigkeit stärken
„Durch die Zusammenlegung der Standorte ergeben sich erhebliche logistische Vorteile – sowohl für den bisherigen Warenverkehr zwischen den Standorten, als auch mit Blick auf die zukünftige Rohstoffbeschaffung. Die daraus resultierenden, niedrigeren Transportkosten stärken die Wettbewerbsfähigkeit der NaBento-Produkte. Hinzu kommen Nachhaltigkeitsvorteile durch kürzere Wege“, begründet Dr. F.-Hans Grandin, CEO von Huesker, die Entscheidung. Die bisherige Entfernung von rund 600 Kilometern zwischen den Produktionsstätten in Sachsen und Nordrhein-Westfalen sei nicht nur in der Logistik herausfordernd, etwa beim Transport von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Fertigprodukten, sondern auch in Bezug auf die Kommunikation und Personalführung, so Grandin weiter. Durch die Zusammenlegung will das Unternehmen die vorhandenen Ressourcen am Standort Dülmen besser nutzen und darüber hinaus eine engere Anbindung der NaBento Vliesstoff GmbH an die Produktentwicklung am Stammsitz in Gescher sicherstellen.
„Die Zusammenlegung der Produktionsstandorte ist nicht nur unternehmerisch sinnvoll, sie sichert auch den Fortbestand der NaBento Vliesstoff GmbH und damit wichtige Arbeitsplätze", so Grandin.