Die neue Fläche, so teilt die Stadt mit, liege in der Bauerschaft Westrup unmittelbar an der B58.
„Um der positiven Entwicklung der letzten Jahre gerecht zu werden, ist es entscheidend, Unternehmen auch in Zukunft die nötigen Flächen für ihre Expansion oder Neuansiedlung zur Verfügung zu stellen“, so Bürgermeister Ansgar Mertens in einer Mitteilung der Stadt. „Mit dieser Erweiterung schaffen wir die Grundlage für mehr Arbeitsplätze und eine starke, zukunftsfähige Wirtschaft in unserer Stadt.“
Das neue Gewerbegebiet wird sich auf rund 13 Hektar über Grundstücksflächen südlich und nördlich der B58 in der Bauerschaft Westrup erstrecken. Im Rahmen der Bodenvorratspolitik hatte die Verwaltung zuletzt mit dem Eigentümer Benedikt Böcker intensive Gespräche geführt, wie es weiter heißt.
Planungsrecht schaffen
Im nächsten Schritt sei die planungsrechtliche gewerbliche Entwicklung der Fläche vorgesehen. „Auch uns als Mittelständler ist die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt wichtig und deshalb waren wir von vornherein offen für Gespräche, als die Verwaltung auf uns zugekommen ist. Uns ist vor allem wichtig, dass sich das neue Gewerbegebiet gut in die Umgebung einfügt“, so Böcker.
Die Ausweisung des Gewerbegebietes soll auf Grundlage einer nachhaltigen und ökologisch ausgewogenen Gestaltung erfolgen, um die jeweiligen Interessen an dieser Stelle möglichst ausgleichen zu können. „Für die Zukunft unserer Stadt ist das wirtschaftliche Wachstum von großer Bedeutung“, so das Stadtoberhaupt. „Unser Ziel ist es, Lüdinghausen auch für die kommenden Generationen als attraktiven und lebenswerten Standort zu sichern. Dazu leistet das neue Gewerbegebiet „Westrup“ einen großen Beitrag.“