Kreis Coesfeld

Bauarbeiten am neuen Unternehmenssitz von Vedder laufen nach Plan

Lüdinghausen - Ausnahmsweise kann eine Meldung ohne echten Anlass eine gute Nachricht sein. Für Bauprojekte gilt das allemal. In Lüdinghausen entsteht derzeit die neue Firmenzentrale von Vedder und die Arbeiten dort gehen planmäßig voran, wie das Bauunternehmen Goldbeck mitteilt.

Ein sichtbarer Meilenstein beim Bau des neuen Firmensitzes der Vedder GmbH: Im Gewerbegebiet Tetekum-Büschkämpe schreitet die Montage der Hallenstützen zügig voran. Foto: Goldbeck GmbH

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Im Gewerbegebiet Tetekum-Büschkämpe hat die Montage der Hallenstützen begonnen – ein sichtbarer Fortschritt beim Bau des neuen Firmensitzes der Vedder GmbH. Parallel zur Montage der Hallenstützen entsteht der Rohbau des Bürogebäudes.

Der Umzug an den neuen Standort soll ab Herbst 2026 beginnen und bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Parallel zu den Umzugsetappen soll die Produktion schrittweise hochfahren. Zum Teil wird dabei auch in neue Maschinen investiert. Die bestehende Metallwerkstatt aus Dülmen zieht ebenfalls nach Lüdinghausen um.
Insgesamt rechnet Vedder mit einem Personalzuwachs von bis zu 100 neuen Mitarbeitenden, insbesondere in den Bereichen Tischlerei, Projektmanagement und Konstruktion. Die Niederlassung Münster des Bau- und Dienstleistungsunternehmens Goldbeck realisiert als Generalunternehmer die rund 21.000 Quadratmeter große Produktionshalle sowie 4.500 Quadratmeter Büro- und Sozialflächen. 

 

„Es geht gut voran“, sagt Marc Koch, kaufmännischer Geschäftsführer von Vedder. „Ich bin regelmäßig auf der Baustelle und jedes Mal beeindruckt von der Dimension und vom Fortschritt.“ Rund 17.000 Kubikmeter Oberboden seien bereits abgetragen, zudem hätten die Bauarbeiten weitere 8.500 Kubikmeter Erde bewegt und 10.000 Kubikmeter neuen Boden auf das Gelände gebracht und eingebaut. Der abgetragene Oberboden soll künftig bei der Fertigstellung wieder zum Einsatz kommen. 

Seit Mitte August sind zwei Kräne und mehrere Kolonnen gleichzeitig im Einsatz. Ein besonderer Blickfang entsteht mit der Bankhalle, für die Goldbeck eine tragfähige Holzkonstruktion errichtet, die später das Dach der Bankhalle trägt. 

Ein wesentlicher Faktor für den Projekterfolg sei die reibungslose Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung, Kreis und örtlicher Politik, erklärt Koch: „Die Abstimmungen liefen von Anfang an äußerst konstruktiv – auch dank der Erfahrung der Beteiligten.“ Bereits in der Konzeptionsphase hatte Goldbeck das Unternehmen intensiv bei der Abstimmung mit den Behörden unterstützt.


 

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