In dem regional verwurzelten Industrieunternehmen arbeiteten die Elftklässler eine Woche lang unter realitätsnahen Bedingungen an ihren eigenen Geschäftsideen. Statt Unterricht standen eigenständige Entscheidungen, Teamarbeit und wirtschaftliches Denken im Mittelpunkt.
Die Teams sollten ein innovatives Spielzeugauto entwickeln und erfolgreich am Markt positionieren. Dazu gehörten neben kreativen Ideen auch fundierte Analysen – etwa zur Zielgruppe, zur Preisgestaltung und zur Marketingstrategie. Am Ende präsentierten die Gruppen ihre Konzepte vor einer Jury und verteidigten ihre Entscheidungen in einer abschließenden Präsentation.
Im Laufe der Woche übernahmen die Schülerinnen und Schülern drei eigenständige „Aktiengesellschaften“. Aus ersten Ideen wurden konkrete Geschäftsmodelle, die nicht nur kreativ, sondern auch marktfähig sein mussten. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Kommunikation, Teamfähigkeit und strategisches Denken für wirtschaftlichen Erfolg sind, wie die gbs mitteilte.
Begleitet wurde das Planspiel vom Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft, das die Veranstaltung gemeinsam mit der Schule organisiert hat. Ergänzt wurde das Programm durch praxisnahe Einblicke in die Arbeit der Georg Utz GmbH, die den Jugendlichen die Verbindung zwischen Theorie und realem Arbeitsalltag verdeutlichten.
Die Organisatoren zogen ein positives Fazit. Koordinator Simon Stockhorst von den gbs verdeutlichte: „Das Planspiel bietet eine ideale Möglichkeit, wirtschaftliche Zusammenhänge erlebbar zu machen und wichtige Kompetenzen für die Berufsorientierung zu fördern.“
Neben Georg Utz haben die regionalen Partner Grafschafter Volksbank, J+B Küpers, Neuenhauser Maschinenbau, Rönne Technik und Steuerberatung Somberg & Husmann das Projekt unterstützt.