Kreis Steinfurt

Ein Jahr nach der Leysieffer-Übernahme: Rabbel zieht Bilanz

Westerkappeln – Vor einem Jahr übernahm die Confiserie Rabbel aus Westerkappeln die Osnabrücker Feinkostmarke Leysieffer, die 2024 insolvent gegangen war. Der Hersteller von Pralinen und Schokoladen hat nun eine erste Blanz gezogen: Aus den anfänglichen rund 50 Artikeln beim Neustart habe sich ein vielfältiges Sortiment aus mehr als 200 Spezialitäten entwickelt, teilt das Unternehmen mit.

Eine Delegation des Kreises Steinfurt und der Gemeinde Westerkappeln beim Besuch der Rabbel-Manufaktur Anfang Oktober (v. l. n. r.): Christian Holterhues (Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Kreis Steinfurt), Mehtap Rabbel (Vertriebsleiterin Confiserie Rabbel), Dr. Martin Sommer (Landrat Kreis Steinfurt), Christian Rabbel (geschäftsführender Inhaber Confiserie Rabbel), Niklas Schulte (Bürgermeister Westerkappeln), Martina Breckweg und Heiner Hoffschroer (beide Wirtschaftsvereinigung für den Kreis Steinfurt e.V. / WVS). Foto: Kreis Steinfurt

Anzeige

„Mit den Leysieffer-Klassikern wie den ‚Himmlischen‘ sind wir vor einem Jahr gestartet und wussten nicht, was uns auf dieser Reise erwartet .Wir durften in dieser Zeit die treuen Leysieffer-Kunden kennenlernen und waren sehr überrascht und dankbar für die große positive Resonanz. Auch erreichten uns viele Wünsche der Kunden und die Sehnsucht nach Klassikern wie den Champagner-Trüffeln oder den ‚Himmlischen‘ in Edelbitter, die wir gerne in unser Sortiment aufgenommen haben“, berichtet Christian Rabbel, geschäftsführender Inhaber der Confiserie.

Anfangs brachte Rabbel rund 50 weitere Leysieffer-Artikel in die Shops und Regale. Hauchfeine Mandelblätter und Baumkuchen gehören laut Rabbel nach wie vor zu den Bestsellern. Ein Jahr später umfasst das Angebot mehr als 200 Artikel. Das Unternehmen erweiterte sein Sortiment unter anderem mit Produkten, die zwar nicht aus der eigenen Herstellung kommen, „die in einem Konditorei-Café aber nicht fehlen dürfen“, so Rabbel. Dazu zählen beispielweise Olivenöle, Rotweine, Sekte, Brotaufstriche oder Heißgetränke. „So können wir auch tolle Geschenksets für Genießer zusammenstellen.“

Besuch von Landrat und Bürgermeister

Anfang Oktober konnten sich Dr. Martin Sommer, Landrat des Kreises Steinfurt, und der Westerkappelner Bürgermeister Niklas Schulte bei einem gemeinsamen Unternehmensbesuch selbst ein Bild von der Manufaktur machen. „Betriebe wie die Confiserie Rabbel stehen für handwerkliches Können, unternehmerischen Ideenreichtum und Arbeitsplätze in unserer Region“, so Sommer.  Der Besuch habe gezeigt, mit wie viel Können und Engagement dort gearbeitet werde. Sommer durfte dabei selbst Torten verzieren und Produkte verkosten.

„Das letzte Jahr mit der neuen Marke hat uns große Freude bereitet, und uns fallen so viele wunderbare Produkte ein, die wir noch entwickeln möchten“, resümiert Vertriebsleiterin Mehtap Rabbel. Auch die Strategie, langjährige Kunden der Confiserie Rabbel für Leysieffer-Artikel zu gewinnen, habe sich bewährt. So gehören beispielsweise Hawesko, Feinkosthändler in ganz Deutschland oder der Otto-Versand zu Rabbels Kunden.


 

Artikel teilen