Es handelt sich um eine gemeinsame Übung der Polizei Niedersachsen sowie der Rettungsdienstunternehmen Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und Malteser im Landkreis Osnabrück. Die Maßnahmen dienen der Fortbildung für den haupt- und ehrenamtlichen Rettungsdienst und werden durch den Fachdienst Ordnung des Landkreises Osnabrück als zuständigem Fortbildungsträger koordiniert. Im Rahmen der Übungen könne es zeitweise zu Einsatzgeräuschen – einschließlich Martinshorn – sowie zu einem vermehrten Aufkommen von Einsatzfahrzeugen im Umfeld des ehemaligen Homann-Areals kommen, wie die Stadt Dissen mitteilt.
Dissens Bürgermeister Eugen Görlitz erklärt: „Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt rechtzeitig darüber informieren, dass kein Anlass zur Sorge besteht. Die Übungen auf dem ehemaligen Homann Areal sind sorgfältig geplant und dienen der wichtigen Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte. Ein realer Gefahreneinsatz liegt nicht vor.“
Bereits seit einigen Wochen nutzt die Polizeiinspektion Osnabrück das Gelände regelmäßig für Trainingszwecke, teilweise auch unter Einsatz von Diensthunden.
Das ehemalige Homann-Gelände wird bereits seit einem Jahr durch das Unternehmen Detertech mittels PID-Kameratechnik überwacht. Insgesamt 19 Kameras sind auf eine Detertech-Wache aufgeschaltet und sollen so eine lückenlose Überwachung des gesamten Areals gewährleisten.
Die Vorbereitungen für die planerische Entwicklung des circa 13 Hektar großen, ehemaligen Homann-Industriegeländes laufen indes auf Hochtouren. Auf Basis einer von der Stadt Dissen und der Osnabrücker Land-Entwicklungsgesellschaft in Auftrag gegebenen Bedarfsanalyse läuft derzeit ein städtebaulicher Realisierungswettbewerb, dessen Ergebnisse im Juni 2026 vorliegen sollen.