Aufgrund des erhöhten Umsatzes und der parallel ausgeweiteten Gesamtleistung übertrafen sowohl das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT: 5,7 Millionen Euro, Vorjahr: 4,1 Millionen Euro) als auch die EBIT-Marge (3,3 Prozent, Vorjahr: 3,1 Prozent) die Vorjahreswerte. Dabei wurde das erste Halbjahr 2024 von günstigen Währungseffekten beeinflusst (plus 0,7 Millionen Euro), während das erste Halbjahr 2025 von negativen Währungseffekten belastet wurde (minus 0,8 Millionen Euro), wie 2G mitteilte.
Starkes Neumaschinensegment
Das Umsatzwachstum (plus 38,7 Millionen Euro) erzielte 2G überwiegend aus dem Neumaschinensegment (plus 29,4 Millionen Euro). Im Service belief sich das Wachstum auf plus 9,3 Millionen Euro.
2G verzeichnete beim Auftragseingang im ersten Halbjahr in sämtlichen Kernregionen ein „dynamisches zweistelliges Wachstum“, wie es heißt: Der Auftragseingang lag damit im ersten Halbjahr 2025 bei 110,7 Millionen Euro (Vorjahr: 93,3 Millionen Euro, plus 18 Prozent). Der Auftragsbestand erreichte Ende Juni 2025 einen Wert von 219,8 Millionen Euro, was für eine Vollauslastung bis ungefähr Mitte des nächsten Jahres sorgt, wie 2G mitteilte.
„Der lebhafte Auftragseingang übersteigt somit die Schlussrechnungen des ersten Halbjahres deutlich und untermauert die seit einigen Jahren kommunizierte jährliche Wachstumsambition von 10% zuzüglich Inflation“, so 2G.
Prognose
In Deutschland steht das Erneuerbare-Energien-Gesetz („Biomassepaket“) derzeitig noch unter dem Vorbehalt beihilferechtlicher Genehmigung durch die Europäische Union. Der 2G-Vorstand erwartet, wie zahlreiche Branchenexperten auch, „dass die Genehmigung hoch wahrscheinlich ist, dass sie aber möglicherweise erst im weiteren Jahresverlauf erteilt wird“. Aufgrund dieser Verspätung grenzt der Vorstand die Umsatz- und EBIT-Prognose 2025 jeweils auf die untere Hälfte ein. Der Umsatz 2025 wird sich voraussichtlich auf 430 bis 440 Millionen Euro belaufen (bisher: 430 bis 450 Millionen Euro), die EBIT-Marge wird zwischen 8,5 und 9,5 Prozent erwartet (bisher: 8,5 bis 10,5 Prozent).
Da der aktuelle Auftragsbestand auf Rekordniveau liege, und die Nachfrage nach wie vor ungebrochen hoch sei, bestätigt der Vorstand die Umsatz- und EBIT-Prognose 2026 mit einem erwarteten Jahresumsatz von 440 bis 490 Millionen Euro und einer EBIT-Marge von 9,0 bis 11,0 Prozent.