Die Comicfigur wurde von der Illustratorin Sabine Dully und der Autorin Eva Mesken, die unter dem Namen Eva Dax bekannt ist, entwickelt. Die Idee entstand beim Unternehmerabend 2024 in Heiden, bei dem beide als Gastrednerinnen eingeladen waren.
Ausgangspunkt für die Figur war ein historischer Fund mit Bezug zur Gemeinde. „Der Siegelring ‚Menso von Heiden‘ stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist in einer Kiesgrube in Wesel gefunden worden“, erklärt Wirtschaftsförderin Anke Schmidt. Daraus entstand die Idee, eine Identifikationsfigur für Heiden zu schaffen: Menso von Heiden soll künftig als Maskottchen und Werbefigur für die Gemeinde dienen. „Wir wollten eine Figur ins Leben rufen, die für Heiden steht und hinter der eine Geschichte mit Bezug zur Gemeinde steckt“, so Schmidt.
Aktuell existiert Menso bereits als Handpuppe. Gleichzeitig arbeitet die Gemeinde daran, die Figur digital weiterzuentwickeln. Denn Menso soll eine zentrale Rolle auf der Internetseite der Gemeinde übernehmen. „Geplant ist, die Figur als Chatbot auf unserer Homepage einzusetzen“, verrät Schmidt. Der digitale Menso soll Besucherinnen und Besuchern rund um die Uhr bei Fragen weiterhelfen. Dabei geht es vor allem um Anliegen des Alltags: Wann hat das Freibad geöffnet? Wo gibt es Saisonkarten? Wer ist für ein bestimmtes Anliegen zuständig? „Viele Fragen lassen sich schnell beantworten, ohne dass jemand im Rathaus anrufen muss“, sagt Schmidt. Gleichzeitig betont sie, dass der persönliche Kontakt weiterhin wichtig bleibe. „Wir sind und bleiben ein Rathaus der offenen Türen.“ Neben dem Servicegedanken verfolgt die Gemeinde mit Menso auch Marketingziele. Die Figur soll dazu beitragen, Heiden unverwechselbarer zu machen und die Identifikation mit dem Ort zu stärken. „Im Wettbewerb um Aufmerksamkeit kann eine sympathische und wiedererkennbare Figur ein wichtiger Baustein sein“, so Schmidt.
Erstellt von Anja Wittenberg