Der nördliche Teil des Baugebiets zwischen Riether Straße und Europa-Platz ist weitgehend vermarktet. Dort sind bereits etliche Gebäude entstanden, die auch öffentlich-geförderten Wohnraum bieten. Gerade wurde die Bewerbungsphase für die letzten zwei Grundstücke abgeschlossen, jetzt sichtet die Stadt die Bewerbungen.
Bereits entstanden ist 2023 eine von der AWO betriebene Kita auf zwei Etagen, in der bis zu 70 Kinder betreut werden. Nur einen Steinwurf entfernt wird eine Pflegeeinrichtung für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen gebaut. Anfang 2024 gab es den ersten Spatenstich für das Projekt, das nach längerer Standortsuche nun entsteht. Realisiert wird die Einrichtung von der Ahlener St. Vincenz-Gesellschaft, im Herbst 2025 soll das Haus fertiggestellt sein.
Zweiter Bauabschnitt im Süden
Der Blick geht allerdings schon weiter nach vorn. Südlich des Europa-Platzes ist heute noch Ackerfläche. In den kommenden Jahren wird hier der zweite Bauabschnitt entstehen. Drensteinfurt setzt bei den Planungen auf einen Mix: Im ersten Bauabschnitt wurde verdichtet gebaut – dreigeschossige Mehrfamilienhäuser prägen die Fläche. Im zweiten Bauabschnitt ist dann auch Platz für kleinteiligere Ein- und Zweifamilienhäuser. Der Charakter des Ortes soll erhalten bleiben, heißt es. Der aktuelle Zeitplan sieht einen Beginn der Erschließungsarbeiten ab 2026 vor. Die Vermarktung könnte dann ab 2027 erfolgen.
Für beide Bauabschnitte setzt Drensteinfurt auf eine Energieversorgung abseits vom klassischen Gas. Die Stadtwerke Ostmünsterland haben dazu ein Nahwärmenetz installiert, für dessen Nutzung alle Anwohner einen Vertrag abschließen können. Für rund 200 Versorgungsobjekte ist die Anlage geeignet, wie es bei den Stadtwerken heißt. Über eine Heizzentrale am Feuerwehrgerätehaus wird Wärme in die umliegenden Straßen verteilt. Möglich sind aber auch andere Technologien wie beispielsweise Wärmepumpen. Nur Gas ist dort nicht zu beziehen.