Bissendorf

Ortskernentwicklung: Wohnen und Nahversorgung im Fokus

Der demografische Wandel und veränderte Ansprüche von Bürgerinnen und Bürgern an ihr Lebensumfeld sorgen auch in Bissendorf dafür, dass sich die Ortskerne der Gemeinde weiterentwickeln. Die Kommune rückt dabei die Themen Wohnen und Nahversorgung in den Fokus.

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Zur Gemeinde Bissendorf gehören insgesamt 13 Ortsteile: Bissendorf, Ellerbeck, Holte-Himbergen, Jeggen, Linne, Natbergen, Nemden, Schledehausen/Schelenburg, Uphausen-Eistrup, Waldmark, Wersche, Wissingen und Wulften. „Bissendorf, Schledehausen und Wissingen haben dabei eine zentrale Bedeutung, weshalb wir dort die Entwicklung der Ortskerne in den vergangenen Jahren besonders intensiv vorangetrieben haben“, erklärt Guido Halfter, Bürgermeister der Gemeinde Bissendorf. 

Vor diesem Hintergrund habe sich besonders Wis­singen zu einem starken Ortsteil Bissendorfs entwickelt. Mit den neuen Wohnbaugebieten „Wissinger Mark I“ und dem aktuell in der Entwicklung befindlichen Areal „Wissinger Mark II“ entsteht dort neuer Wohnraum. Während in der „Wissinger Mark I“ bereits über 100 Familien ein neues Zuhause gefunden haben, werden auch auf der anderen Seite bald die Bagger rollen. 28 Bauplätze für die Einfamilien- und Doppelhausbebauung sowie ein Areal für Mehrfamilienhausgrundstücke stehen dort für eine entsprechende Bebauung zur Verfügung. Und auch in anderen Ortsteilen sind neue Baugebiete im Planungsprozess, wie der Bürgermeister informiert.

Voran geht auch der Ausbau der Nahversorgung. In Wissingen haben der Edeka-Markt und der Discounter Aldi – jeweils mit einer deutlichen Erweiterung des Angebots – im vergangenen Jahr neue Gebäude errichtet und eröffnet. Dafür mussten sowohl die Flächennutzungs- als auch die Bebauungspläne geändert werden. „Solche Prozesse laufen in enger Abstimmung zwischen Verwaltung, Politik und Unternehmen mit dem Ziel, ein möglichst schnelles und erfolgreiches Ergebnis zu erreichen“, betont Halfter. 

Mit der Planung von gleich zwei neuen Feuerwehrhäusern richtet sich die Gemeinde Bissendorf zudem auf die heutigen Anforderungen an eine einsatzfähige Feuerwehr aus. Nachdem bereits die Ortsfeuerwehren Jeggen und Ellerbeck über moderne Feuerwehrhäuser verfügen, sollen jetzt auch die Ortsteile Bissendorf und Schledehausen zeitgemäße Neubauten erhalten. Die Ortsfeuerwehr Bissendorf hat bereits im August des vergangenen Jahres zwischen der Tankstelle am Ortseingang und der Wohnsiedlung „Am Rosenmühlenbach“ den ersten Spatenstich für ihr neues Gerätehaus gesetzt.

Bauherrin des mit aktuell circa 3,6 Millionen Euro Investitionssumme geschätzten Neubauprojektes ist die Gemeinde Bissendorf. „Die weitergehenden Planungen für das neue Feuerwehrhaus in Schledehausen werden nach Fertigstellung des Feuerwehrhauses in Bissendorf in Angriff genommen“, informiert Halfter. Für die Investitionen und das Engagement in der Ortskernentwicklung wurde Bissendorf 2024 erneut von der IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim als „Ausgezeichneter Wohnort für Fachkräfte“ prämiert. Dabei lobte die Kammer vor allem die vielfältigen Wohnangebote, den beispielhaften Neubürgerservice und die zahlreichen Netzwerke für Familien, Kinder und Senioren.

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