Kreis Borken

Vreden: Unternehmensbesuch bei Abfallberatung Wintershoff

Vreden - Abfallentsorgung ist in vielen Unternehmen weit mehr als das Bereitstellen von Containern und Behältern. Sie erfordert Fachwissen, eine zuverlässige Organisation und die genaue Kenntnis der gesetzlichen Vorgaben. Wie aus diesen Anforderungen erfolgreiches Geschäftsmodell entstanden ist, erfuhren Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp und Wirtschaftsförderer Michael Terhörst bei ihrem Besuch der Abfallberatung Wintershoff (ABW) in Vreden.

Beim Unternehmensbesuch bei der Abfallberatung Wintershoff tauschten sich (v.l.) Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp, Geschäftsführer Karsten Wintershoff und Wirtschaftsförderer Michael Terhörst über die Entwicklung des Unternehmens, aktuelle Herausforderungen der Entsorgungsbranche und zukünftige Wachstumsperspektiven aus.Bildrechte: Stadt Vreden

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Gemeinsam mit Geschäftsführer Karsten Wintershoff tauschten sich die Beteiligten über die Entwicklung des Unternehmens, aktuelle Herausforderungen und die Zukunftspläne des Betriebs aus. , wie es in einer Mitteilung heißt. Seit 2014 führt Wintershoff die Abfallberatung hauptberuflich. Dabei greift er auf seine Erfahrung in der Entsorgungsbranche zurück. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen elf Mitarbeitende und betreut Kunden in ganz Deutschland und den Benelux-Ländern.

„Wir fungieren als Dienstleister für sämtliche Entsorgungsfragen. Unsere Auftraggeber erhalten alle Leistungen aus einer Hand und müssen sich nicht mit den zahlreichen gesetzlichen Vorgaben und organisatorischen Anforderungen beschäftigen“, erläuterte der Geschäftsführer. Gerade in der Abfallwirtschaft seien die rechtlichen Anforderungen hoch und würden komplexer. „Unsere Aufgabe ist es, den Unternehmen in diesem komplexen Umfeld den Rücken frei zu halten“, wie Wintershoff verdeutlichte. Zu den Leistungen seines Unternehmens zählen unter anderem die Entsorgungsberatung auf Baustellen, die Begleitung von Rückbauprojekten sowie die Entwicklung von Entsorgungskonzepten. ABW begleitet beispielsweise neben dem normalen Tagesgeschäft Projekte wie den Rückbau einer Galvanikanlage. Auch nach Großbränden oder nach der Flutkatastrophe im Ahrtal war das Unternehmen im Einsatz.

Strategisches Wachstum und Personalsuche

Die Nachfrage sei hoch, wie Wintershoff betonte. Die Auftragsbücher seien so voll, dass mitunter Aufträge abgelehnt werden mussten. „Wir möchten unseren Qualitätsanspruch halten und setzen deshalb bewusst auf gesundes Wachstum statt auf reine Mengensteigerung“, verdeutlichte der Unternehmer. Er verwies dabei auf sein Team: Alle Mitarbeitenden sind als Quereinsteiger in das Unternehmen gekommen. Fachliche Kenntnisse werden intern vermittelt. Wichtiger als fachliche Vorkenntnisse seien die persönliche Einstellung und die Zusammenarbeit im Team. „Die Stimmung im Unternehmen und die Teamchemie müssen passen. Fachwissen kann man lernen, Motivation und Zusammenhalt nicht“, erklärte Wintershoff, der seine Mitarbeitenden vor diesem Hintergrund lobte.

Um das weitere Wachstum zu begleiten, sucht ABW Unterstützung. Gesucht wird insbesondere eine Unterstützung für die Geschäftsführung. Darüber hinaus wird nach zusätzlichen Lagerflächen gesucht, um die betriebliche Entwicklung auch räumlich abzusichern. Auch abseits der unternehmerischen Tätigkeit engagiert sich die Abfallberatung vor Ort. Das Unternehmen ist Partner der Norbertschule und unterstützt als Premiumpartner die SpVgg Vreden. Damit unterstreicht der Betrieb seine Verbundenheit mit dem Standort Vreden.

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